Wohngebäudeversicherungen im Vergleich – Tarifrechner

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Gegen welche Schäden schützt eine Wohngebäudeversicherung?

Eine Wohngebäudeversicherung schützt gegen Schäden am Haus, die durch die unterschiedlichsten Risiken entstehen können. Zu den versicherten Risiken gehören:

  • Sturm- und Hagelschäden
  • Leitungswasserschäden
  • Feuer- / Brandschäden
  • Schäden durch Hochwasser
  • Lawinen, Schneedruck
  • Erdbeben

Eine Wohngebäudeversicherung kann nur vom Hauseigentümer abgeschlossen werden. Alle, die eine Eigentumswohnung besitzen, müssen in dem Fall eine Wohngebäudeversicherung gemeinsam mit der Hauseigentümergemeinschaft abschließen. In der Wohngebäudeversicherung wird lediglich das Gebäude durch die Versicherung geschützt, nicht aber Sachwerte oder Einrichtungen, die sich im Gebäude befinden. Der Schutz von Sachwerten und Einrichtungen kann entweder über eine private Hausratsversicherung (für Privaträume) oder einer Sachversicherung geschützt werden. Bei der Versicherung des Wohngebäudes werden die Kosten einer Sanierung, oder aber auch von einem Abriss und Neubau von der Versicherung getragen, wenn es zu einem Schadensfall kommt. Wäre ein Wohngebäude nicht versichert, müssten die entstandenen Schäden, wie z. B. durch ein Unwetter, vom Hauseigentümer aus eigener Tasche bezahlt werden.

 

Welche tariflichen Unterschiede kann es geben?

Versicherungsunternehmen schauen sich immer genau an, in welcher Region ein Gebäude steht, bevor die individuellen Versicherungstarife einer Wohngebäudeversicherung ausgerechnet werden. Bei Gebäuden, die in Hochwasserregionen stehen, fällt zumeist ein Risikozuschlag an, wenn Schäden, die durch Hochwasser entstehen, mitversichert sein sollen. Die tariflichen Unterschiede bei Wohngebäudeversicherungen ergeben sich daher aus:

  • der Region, in der ein Gebäude steht
  • den individuell gewählten Leistungseinschlüssen

Der Versicherungsvertrag, der bei einem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung in gegenseitigem Einvernehmen von beiden Parteien unterzeichnet wird, gehören rechtlich zu den Versicherungsverträgen, die nach dem VVG (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt sind.

 

Welche Leitungseinschlüsse Versicherung, können in einer Wohngebäudeversicherung inkludiert werden?

Wohngebäudeversicherungen werden auch als gebundene Wohngebäudeversicherung bezeichnet, weil in ihr drei verschiedene Versicherungsverträge miteinander kombiniert werden können. Wie eine Art Baukasten können sich Freiberufler, Selbstständige oder Gründer die Versicherungsbausteine auswählen, die sie wünschen. Folgende Versicherungsarten, die ansonsten auch als Einzelversicherungen angeboten werden, können bei einer Wohngebäudeversicherung kombiniert werden:

  • Leitungswasserversicherung
  • Feuerversicherung
  • Sturm- und Hagelversicherung

 

Welche Schäden deckt eine Leitungswasserversicherung ab?

Schäden, die durch Frost, Leitungswasser und Bruch entstehen können. Kommt es zu einem Wasserrohrbruch, tritt das Leitungswasser in Bereichen aus, die dafür nicht vorgesehen sind (mitten im Mauerwerk, usw.). Schäden an Regenwasserrohren können sowohl als Frost oder sonstiger Bruchschaden deklariert werden, wie auch unter den Bereich des Leitungswasserschadens fallen. Jeder Schaden, der an einem Gebäude auftritt, muss individuell deklariert werden. Ist eine eindeutige Deklaration der Schadenseinteilung nicht möglich, erfolgt eine Einzelfallprüfung. Es ist daher bereits vor Vertragsabschluss einer Leitungswasserversicherung abzuklären, welche Wasserzuleitungen, -ableitungen und Heizungsrohre durch die Leitungswasserversicherung geschützt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass diese ausschließlich auf dem eigenen Grundstück versichert sind, aber auch, dass Zuleitungen, die über Fremdgrundstücke laufen, einen Versicherungsschutz haben.

 

Welche Schäden deckt eine Feuerversicherung ab?

Durch eine Feuerversicherung werden folgende Schäden abgedeckt:

  • Schäden durch Blitzschlag (Überspannungsschäden / Kurzschluss an elektrischen Einrichtungen)
  • Brandschäden (nur, wenn eine offen erkennbare Flamme entstanden ist)
  • Implosionsschäden (ein Hohlkörper wird zerstört, weil ein innerer Unterdruck durch einen äußeren Überdruck entsteht)
  • Explosionsschäden (durch die Ausdehnung von Dämpfen oder Gasen entstandene Schäden)
  • Schäden durch abstürzende Flugzeuge oder herabfallende Bauteile / Ladung (eines Flugzeugs), Fahrzeuganprall

Bei der Definition der Schadensklassifizierungen (der versicherten Gefahr) werden die Musterbedingungen angewendet, die beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungsgesellschaft verzeichnet sind.

 

Welche Schäden deckt eine Sturm- und Hagelversicherung ab?

Schäden, die durch Hagel oder Sturm verursacht wurden, werden von der Sturmversicherung getragen. Eine Luftbewegung wird als Sturm definiert, wenn mindestens eine Windgeschwindigkeit von 63 km/h (Windstärke 8), vorliegt. Die Gefahr von Hagelschlag, die uneingeschränkt versichert ist, hängt von keiner Mindestkorngröße ab. Ansonsten gibt es keine eindeutige Definition in den Musterbedingungen bezüglich Hagelschäden. Eine Einzelfallprüfung ist daher möglich, wenn ein Hagelschaden vorliegt.

 

Welche Angaben müssen für die Tarifberechnung einer Wohngebäudeversicherung gemacht werden?

Freiberufler, Selbstständige und Gründer, die auf der Suche nach einer passenden Wohngebäudeversicherung sind, können die Tarife nicht auf einen Tastenklick vergleichen. Zumeist sind die Versicherungsverträge sehr individuell gestaltet. Es bietet sich nicht nur eine unterschiedliche Auswahl an möglichen Leistungseinschlüssen, es muss auch eine Vielzahl individueller Angaben gemacht werden, bevor die eigentliche Prämienberechnung ersichtlich wird. Folgende Angaben sind für die Berechnung der Prämienhöhe wichtig:

  • Benennung der Gebäudeart
  • Angabe der Postleitzahl in dem das Gebäude steht (geografische Risiken können besser eingeschätzt werden)
  • Informationen über die Bauartklasse
  • Art und Aufbau des Daches
  • Angaben über die Hausnutzung (selbst genutzt oder vermietet)
  • Baujahr des Gebäudes
  • wurden die elektrischen Leitungen und Anschlüsse im Gebäude schon einmal komplett saniert? Wenn ja, wann?
  • wurde das Gebäude schon einmal saniert? Wenn ja, wann?
  • wurde das Dach schon einmal saniert? Wenn ja, wann?
  • wurde im Bereich Wasser / Sanitär eine Komplettsanierung durchgeführt? Wenn ja, wann?
  • wurde eine Komplettsanierung der Heizung durchgeführt? Wenn ja, wann?
  • wurde eine Kernsanierung durchgeführt? Wenn ja, wann?
  • Gesamtquadratmeterfläche des Hauses?
  • wie viele Geschosse gibt es?
  • wie viele abgeschlossene Wohneinheiten gibt es?
  • wie viel Quadratmeter Wohnfläche befinden sich im Erdgeschoss?
  • wie viel Quadratmeter hat das Dachgeschoss?
  • ist das Dachgeschoss ausgebaut?
  • wie groß ist die Wohnfläche im Dachgeschoss?
  • wie viel Quadratmeter hat das Gebäude ohne Dachgeschoss und ohne Kellerräume?
  • wie groß ist die Kellerfläche (Quadratmeterangabe)?
  • befinden sich im Kellergeschoss Wohnräume? Wenn ja, wie groß ist die Wohnfläche im Keller (Quadratmeterangabe)?
  • wie viele Quadratmeter des Gebäudes werden als Gewerbefläche genutzt?
  • gibt es frei stehende Nebengebäude, die nicht wohnwirtschaftlich genutzt werden?
  • aus welchen Baumaterialien wurden die Nebengebäude errichtet, die nicht wohnwirtschaftlich genutzt werden?
  • sind Garagen vorhanden? Wenn ja, wie viele?
  • sind Carports vorhanden? Wenn ja, wie viele?

 

Können Freiberufler, Selbstständige und Gründer eine Wohngebäudeversicherung steuerlich geltend machen?

Nutzen Freiberufler, Selbstständige oder Gründer eine eigene Immobilie zur Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit, kann auch die Wohngebäudeversicherung, die zum Schutz des Immobilienwerts gegen Schäden abgeschlossen wurde, steuerlich geltend gemacht werden. Wird die Immobilie teilweise privat und teilweise geschäftlich genutzt, kann nur die Prämiensumme steuerlich geltend gemacht, die sich auf den geschäftlich genutzten Teil der Immobilie bezieht.

 

Was gibt es bei der Vertragsgestaltung von Wohngebäudeversicherungen, zu beachten?

Versicherungsunternehmen sichern nicht nur das Eigentum von Versicherten ab, sondern auch sich selber. Versicherungsverträge werden in der Regel so gestaltet, dass sie genau enthalten, wann eine Versicherung für einen entstandenen Schaden aufkommen muss, und wann nicht. Freiberufler, Selbstständige und Gründer sollten sich daher vor einer Vertragsunterzeichnung immer ganz genau die AGB´s (Allgemeine Geschäftsbedingungen) und Ausschlussklauseln anschauen. In den meisten Fällen sind vorsätzliches Handeln und grobe Fahrlässigkeit unter den Ausschlussklauseln zu finden, die angeben, wenn eine Versicherung einen entstandenen Schaden nicht übernimmt. Es können aber auch andere Klauseln erwähnt sein, z. B., dass in einer Hochwasserregion keine Hochwasserschäden von der Wohngebäudeversicherungübernommen werden. Freiberufler, Selbstständige und Gründer, die genau diese Klausel erfüllt haben möchten, können mit der jeweiligen Versicherung einen Sicherheitszuschlag verhandeln, der auf die berechnete Prämie aufgeschlagen wird, wenn zusätzliche Risiken abgedeckt werden sollen. Individuelle Vertragsgestaltungen, die sich genau auf die Belange der Versicherungsnehmer beziehen, erschweren einen Versicherungsvergleich enorm. Es können in dem Fall lediglich die Grundtarife einzelner Versicherungsunternehmen verglichen werden, die sich auf einen Standardvertrag beziehen. Um Wohngebäudeversicherungen und deren Prämiengestaltung transparenter zu machen, haben die Versicherungsunternehmen die Verträge den „grundsätzlichen Allgemeinen Wohngebäudeversicherungsbedingungen“ angepasst. Trotz aller Transparenz lassen sich individuelle Versicherungsverträge nur schwer miteinander vergleichen, wenn sich im Versicherungsvertrag schriftlich definierte Sonderregelungen und -klauseln befinden.

 

Eine eigene Bedarfsanalyse für Wohngebäudeversicherungen

So unterschiedlich wie die Häuser, die durch Wohngebäudeversicherungen abgesichert werden, sind auch die Bedürfnisse der Eigentümer. Da Versicherungen sich bei Wohngebäudeversicherungen hin und wieder auf Sonderklauseln einlassen, kann es durchaus sinnvoll sein, eine eigene Bedarfsanalyse zu erstellen. Freiberufler, Selbstständige und Gründer, die mit einem einfachen Musterversicherungsvertrag nicht zufrieden sind, sollten diese erstellen. Die persönliche Bedarfsanalyse kann dann bei verschiedenen Versicherungsunternehmen zur Klärung eingereicht werden. Es bleibt dann spannend, wie viele Sonderwünsche erfüllt werden können und wie hoch die Versicherungsprämien dann letztendlich werden. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall und sollte nicht vergessen werden.

 

Welche „Sachen“ fallen unter Gebäudezubehör?

Sachen und Gegenstände sind bei einer Wohngebäudeversicherung nicht mitversichert, Gebäudezubehör aber schon. Aus dem Grund ist es für Freiberufler, Selbstständige und Gründer wichtig, genau zu wissen, wie Versicherungsunternehmen das „Gebäudezubehör“ definieren. In der Regel fallen folgende Bereiche unter Gebäudezubehör:

  • Balkone und Terrassen
  • Klingelanlagen
  • Mülltonnen
  • Briefkästen
  • Einbaumöbel, die speziell für das Gebäude angefertigt und fest eingebaut wurden
  • Carports
  • Gartenhäuser
  • Wintergärten
  • Hundehütten
  • Wohngebäudeversicherung

Damit es bei einem Schadenfall keine Unruhe entstehen kann, sollte das gesamte Gebäudezubehör, das versichert werden soll, aufgelistet und vertraglich aufgenommen werden. So können beim Schadensfall keine Debatten zwischen Versicherten und den Versicherungsunternehmen entstehen, wenn die jeweiligen Verträge eindeutig und stichhaltig ausformuliert sind. Markisen, die in einem Versicherungsvertrag nicht aufgeführt wurden, sind daher nicht mitversichert. Es sollte daher immer im Vorfeld jedes kleine Detail geklärt werden.

 

Welche Kosten übernimmt eine Wohngebäudeversicherung nach einem Schadensfall?

Graffiti am Haus ist ein Fall für die Wohngebäudeversicherung

Wohngebäudeversicherungen übernehmen nicht nur die Kosten für das Material und die Schadensbeseitigung an den Gebäudeteilen, die bei einem Schadensfall zerstört wurden, sondern auch folgende Leistungen:

  • die Kosten für die fachmännische Beseitigung von Bäumen, die umgestürzt sind
  • Ausgleich der Verluste, die durch Mietausfall entstehen
  • die Übernahme der Kosten für Schadenminderungen
  • die Kosten, die ein Wasserverlust verursacht hat
  • Kostenübernahme der Gebühren für Dekontaminationen
  • Abbruch- und Aufräumkosten
  • Schutz- und Bewegungskosten
  • legen Behörden Wiederherstellungsbeschränkungen für Restwerte auf, werden die dadurch resultierenden Mehrkosten übernommen
  • die Kosten zur Beseitigung von Gebäudebeschädigungen, die unbefugte Dritte verursacht haben (z. B. Graffitis und Vandalismus)
  • Sachverständigenkosten, wenn es zu Streitigkeiten um die tatsächliche Schadenshöhe kommt

 

Der Unterschied zwischen Wohngebäude- und Hausratsversicherungen

Hausratsversicherungen sollten sowohl von Mietern, wie auch von Eigentümern abgeschlossen werden, damit bei Schäden am Inventar, die durch Einbruch, Sturm, Hagel, Schneedruck, Feuer, Diebstahl, Vandalismus und Unwettern Freiberuflern, Selbstständigen und Gründern nicht die Existenzgrundlage entzogen wird. Bei Hausratsversicherungen sind alle Sachen und Gegenstände im Inneren der Wohnräume versichert, die mit dem Haus nicht direkt fest verbunden sind. In einigen Fällen kann auch ein Home Office mitversichert sein.

Wohngebäudeversicherungen können nicht von Mietern, sondern nur von Eigentümern einer Immobilie abgeschlossen werden. Versichert sind das Gebäude und fest eingebautes Inventar, das speziell passend zum Gebäude angefertigt wurde. Die Sachen und Gegenstände, die durch eine Hausratsversicherung abgesichert sind, können über eine Wohngebäudeversicherung nicht versichert werden. Es handelt sich um zwei getrennte Versicherungen, die in Kombination miteinander eine Rundumsicherung von Gebäude und persönlichem Hab und Gut darstellen.

Kleiner Tipp. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich, da bei manchen Versicherungsunternehmen Rabatte möglich sind, wenn Wohngebäude- und Hausratsversicherungen gemeinsam abgeschlossen werden.

 

Was bei einem Schadensfall zu berücksichtigen ist

Freiberufler, Selbstständige und Gründer, die für ihre Immobilie eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen haben, sollten bei einem Schadensfall nicht unüberlegt handeln. Versicherungsnehmer sind zwar vertraglich dazu verpflichtet, Folgeschäden nach Möglichkeit zu verhindern, allerdings dürfen sie die Spuren der Verwüstung nicht komplett verwischen. Versicherungsunternehmen haben das Recht, Sachverständige in den Schadensbereich zu schicken, damit festgestellt werden kann, wie es zu dem Schaden kam.

Wird z. B. durch ein Unwetter das Dach abgedeckt und Starkregen regnet durch das Loch im Dach, reicht es aus, wenn über den abgedeckten Dachbereich eine Folie gezogen wird, damit keine zusätzliche Nässe in das Hausinnere kommt. Bei einem Brand muss der Versicherer die Möglichkeit haben, die Brandursache definieren zu können. Die meisten Versicherungsunternehmen, die eine Wohngebäudeversicherung anbieten, haben für ihre Kunden eine Notrufhotline eingerichtet, die an 7 Tagen in der Woche, 24 Stunden lang erreichbar ist. Ein kurzer Anruf, in Kombination mit einer mündlichen Schadensmeldung reicht aus, um in Erfahrung bringen zu können, wie nach einem Schaden am besten verfahren wird.

Wird bei einem Leitungswasserschaden ein Installateur zu Hilfe gerufen, um Folgeschäden auszuschließen, weiß dieser in der Regel genau, welche Arbeiten durchgeführt werden dürfen oder nicht. In vielen Fällen haben regionale Handwerker gute Kontakte zu den jeweiligen Versicherungsunternehmen und kennen gleich einen Ansprechpartner bei der Versicherung, der genaue Instruktionen geben kann. Nach einem Schaden ist überlegtes Handeln nicht immer einfach, aber wichtig, damit der Versicherungsschutz nicht in Gefahr ist.

 

Tipps zur Schadensverhütung

Bei Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz entstehen, zahlt keine Wohngebäudeversicherung. Freiberufler, Selbstständige und Gründer, die Termine außer Haus wahrnehmen oder auf Reisen gehen, sollten daher immer darauf bedacht sein, dass die Fenster fest verschlossen sind. Es ist ratsam, dass vor einer längeren Abwesenheit die Haupthähne der Wasserversorgung geschlossen, eventuell einige elektrische Geräte ausgesteckt oder Sicherungen herausgeschraubt werden, wenn das möglich ist. Freiberufler und Selbstständige können durch weitsichtiges Handeln den eventuellen Vorwurf von grober Fahrlässigkeit abwenden, wenn dem Versicherungsunternehmen, bei dem die Wohngebäudeversicherungabgeschlossen wurde, bewiesen werden kann, dass eine weitreichende Vorsorge getroffen wurde.

 

Fazit

Ohne eine Wohngebäudeversicherung sollte sich kein Freiberufler, Selbstständiger oder Gründer in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlen. Der Traum vom Eigenheim kann schnell zerplatzen, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Bei der Auswahl eines passenden Versicherungsunternehmens, bei dem der Abschluss Wohngebäudeversicherunggeplant ist, sollte nicht überstürzt werden. Individuell gewünschte Vertragsklauseln lassen sich nur in einem persönlichen Gespräch mit einem Versicherer erwirken. Der Versicherungsvertrag muss vor der Unterschrift daraufhin geprüft werden, ob möglichst wenig Ausschlussklauseln enthalten sind, die den Versicherten schädigen könnten. Die Höhe der Versicherungsprämie ist nicht immer ausschlaggebend für die Leistungseinschlüsse, die im Vertrag inbegriffen sind. Es ist daher von entscheidender Wichtigkeit, dass der Versicherungsvertrag genau formuliert und definiert ist.

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