Wintergarten kaufen – Die besten Angebote im Vergleich

 In Allgemein

Der Wintergarten und seine Historie

Als Vorläufer der heutigen beliebten Wintergärten kann man die als Orangerien bekannten Gewächshäuser des 18. Jahrhunderts sehen. Der Versuch die Kultivierung und Pflanzung empfindlicher Pflanzen durch geschützte Räume zu verbessern, geht allerdings bereits auf die Antike zurück. Der Ursprung der heutigen Wintergärten liegt in England. Die oftmals aus den Kolonialgebieten importierten Gewächse und Früchte waren für europäische Temperaturen nicht geeignet. Stand der Begriff Orangerie zunächst für die Sammlung exotischer nicht winterfester Pflanzen, wurde er bald zum Begriff für die Bauten, in denen man sie zu ihrem Schutz unterbrachte.

 

Von der Orangerie zum Wintergarten

Die Orangerie des Schlosses Laken in Brüssel (erbaut Ende des 19. Jahrhunderts)

Aus einem Garten für Zitrusfrüchte entwickelte sich Orangerien, die als repräsentative Bauten in Schlossanlagen und Parks zu bewundern waren. In fast jedem botanischen Garten findet man eine Orangerie. Die Menschen fanden Gefallen an den aus Glas und Stahl erbauten Gewächshäusern. So dauerte es nicht lange, bis die ersten Teestunden nicht mehr im heimischen Wohnzimmer, sondern in den von Licht durchfluteten Gewächshäusern zelebriert wurden. Die architektonischen Meisterwerke rückten näher ans Haus, sodass man sie direkt von dort aus betreten konnte. Der Wintergarten, so wie wir ihn heute kennen, erlebte seine ersten Stunden.

 

Ein neues Wohngefühl erleben

Umgeben von Grünpflanzen in von Glas dominierten Räumen schenken uns Wintergärten einen Raum, in dem wir uns wohlfühlen können. Insbesondere die Sonnenstunden sind ein ganz besonderer Genuss. Geschützt vor Wind und eventuell noch kühler Außentemperaturen, können wir die Gartensaison auf das ganze Jahr ausdehnen.

 

Wohnwintergarten oder Kaltwintergarten?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem Wohnwintergarten, der als Erweiterung des Wohnraumes dient und einem Kaltwintergarten, der mehr auf die Aufzucht von Pflanzen fokussiert ist. Der Wohnwintergarten verfügt über einen direkten Zugang zum Wohnbereich, während der Kaltwintergarten auch für sich selbst stehen kann.

 

Der Wohnwintergarten

Der vom Wohnhaus aus begehbare Wohnwintergarten benötigt einen gut durchdachten Aufbau des Bodens. Um die Wärme zu speichern sollte er gut isoliert sein. Es werden bei der gesamten Konstruktion des Wintergartens wärmedämmende Materialien verwendet. Neben einem Profil aus Holz, Metall, Kunststoff oder einer Kombination aus Holz und Metall, wird eine Wärmeschutzverglasung verbaut, Die Heizungsanlage muss den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Vorteilhaft wäre auch eine Belüftungsanlage, damit Feuchtigkeitsschäden verhindert werden. Eine automatische Beschattungsanlage hilft ebenfalls Schäden zu vermeiden.

 

Der Kaltwintergarten

Der Kaltwintergarten ist wesentlich einfacher aufgebaut. Die Profile werden aus Holz, Metall oder Kunststoff gefertigt. Die Verglasung ist eine einfache Sicherheitsverglasung. Eine Heizungsanlage kann optional eingebaut werden, ist aber zunächst nicht vorgesehen. Der Kaltwintergarten kann an ein Haus anlehnend aufgebaut werden. Er kann aber auch für sich selbst stehen. Der Zugang erfolgt in der Regel über einen separaten Eingang. Viele bauen den Kaltwintergarten aber so an das Haus an, dass die Terrassentür als Zugang genutzt werden kann.

 

Vorschriften, die beachtet werden müssen

Für Anbauten ist in der Regel immer eine Baugenehmigung erforderlich Auch Wintergärten machen hier keine Ausnahme. Für Wohnwintergärten ist nahezu immer eine entsprechende Genehmigung erforderlich. Darüber hinaus unterliegen sie der Energiesparverordnung. Bei Kaltwintergärten hängt die Notwendigkeit einer Baugenehmigung von der jeweiligen Größe ab.

Erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob eine Baugenehmigung nach der Landesbauordnung (LBO) erforderlich ist. Auch wenn die Behörde nicht sofort Kenntnis von einem Bauvorhaben hat, gilt dies nicht für alle Zeiten. Eine Abrissverfügung ist zwar eher die Ausnahme, aber die nachträglich zu erfüllenden Auflagen können viel Ärger und hohe Kosten mit sich bringen. Holen sie rechtzeitig alle Informationen für den von Ihnen geplanten Wintergarten ein. Auch wenn das Ausfüllen der Formulare lästig erscheinen mag – eine einmal erteilte Genehmigung lässt Sie ruhig schlafen. Und auch der böse Nachbar kann Ihnen hier keine Probleme mehr bereiten.

 

Die Planung

Am Anfang steht die Entscheidung über den Wintergarten, den Sie sich wünschen. Natürlich spielen auch die Kosten eine große Rolle. Hier muss man leider öfter einmal Kompromisse machen.

Der kalte Wintergarten – hier handelt es sich um einen nicht beheizten Wintergarten. Er wird zur Überwinterung
empfindlicher Pflanzen auf maximal 12 Grad Celcius erwärmt. Ein in der Regel einfacher
Glasanbau. Vorrangig zum Schutz nicht winterfester Gewächse.

Der mittelwarme Wintergarten – wird in der kühlen Jahreszeit auf Temperaturen zwischen 12 Grad Celcius und 19 Grad Celcius
erwärmt. Er ist für den gelegentlichen kurzen Aufenthalt konzipiert. Vorrangig dient auch er zur
Überwinterung sensibler Pflanzen.

Der warme Wintergarten – Der Wohnwintergarten wird ganzjährig als Erweiterung des Wohnraumes genutzt. Mit
Temperaturen von 20 Grad Celcius und mehr bietet er ein wohltuendes Raumklima, dass den
dauerhaften Aufenthalt angenehm macht.

Bei Bau eines Wohnwintergartens gelten besondere Anforderungen der Energiesparverordnung. Es sind bauliche Vorschriften für Glasdächer und Seitenwände zu beachten. Auch die Bodenplatte unterliegt den Verordnungen für Wohngebäude. An einen warmen Wintergarten werden etwas geringere Anforderungen gestellt.

 

Was Sie beachten sollten

Je mehr Glas zum Einsatz kommt, desto mehr profitiert der mit dem Wintergarten verbundene Raum von einem Plus an Tageslicht und Sonnenlicht. Denken Sie an einen zusätzlichen Ausgang zu Garten oder Terrasse. Planen Sie hier so, dass eine eventuell angelegte Ruhezone davon nicht beeinträchtigt wird. Auch die Pflanzen werden es zu schätzen wissen, wenn sie keiner Zugluft oder anderen Störungen ausgesetzt sind.

  • viel Glas
  • zusätzlicher Ausgang
  • harmonischer Übergang
  • beruhigte „Verkehrszone“

 

Welcher Standort ist der Beste?

Der Wintergarten sollte sich immer optisch ansprechend in das Grundstück einfügen. Es sollte eine harmonische Einheit mit dem Haus entstehen. Wichtig sind auch eventuelle bauliche Gegebenheiten. Nicht immer ist die komplette Umbauung einer bereits vorhandenen Terrasse die richtige Lösung. Vielleicht möchten Sie ja doch auch einmal erholsame Stunden unter freiem Himmel in der Sonne verbringen. Befinden sich große Bäume auf dem Grundstück, sollten auch diese in die Planung einbezogen werden. Wege in den Garten sollten für einen bequemen Zugang sorgen. Wenn man später ständig Hindernisse überwinden muss, wird man sich stets aufs Neue darüber ärgern. Bedenken Sie, dass Ihr Nachbar sich nicht über eine eventuell verbaute Sicht freut. Halten Sie die Grundstücksgrenzen unbedingt ein.

  • optisches Gesamtbild
  • Bäume
  • freie Wege
  • bauliche Voraussetzungen
  • Freifläche für eine Terrasse möglichst erhalten
  • Einhaltung der Grenzabstände
  • Es muss nicht immer Süden sein

Auch wenn man zunächst einmal glauben mag, dass eine Ausrichtung nach Süden erforderlich ist, sollte man bedenken, dass auch andere Himmelsrichtungen durchaus Vorteile bieten.

 

Der Norden

Im Sommer sind es die frühen Morgenstunden und die untergehende Sonne am Abend, die den nördlich ausgerichteten Wintergarten in ein Lichtermeer verwandeln. Tagsüber spendet er wohltuenden Schatten. Wenn Sie den Wintergarten auch im Winter nutzen möchten, sollte er allerdings unbedingt geheizt werden. Die wenigen Sonnenstunden reichen nicht aus, um ein angenehmes Raumklima zu garantieren.

 

Der Westen

Wenn Sie es lieben, die Abendstunden in der Sonne zu verbringen, sollten Sie es in Erwägung ziehen, Ihren Wintergarten nach Westen auszurichten. Die Sonne wird sie in den Nachmittagsstunden bis in den Abend hinein verwöhnen. Die gespeicherte Wärme sorgt für angenehme Temperaturen, die sich zumindest in den Sommermonaten bis in die frühen Morgenstunden halten.

 

Der Süden

Für alle, die die Sonne lieben und gar nicht genug von ihr bekommen können, ist ein südlicher Wintergarten eine
tolle Sache. Allerdings gilt es hier Vorsicht walten zu lassen. Im Sommer entstehen hier schnell subtropische
Temperaturen, die durch ein Belüftungssystem ausgeglichen werden müssen. Sicherlich möchten Sie sich ja nicht
wie in einem Brutkasten fühlen. Auch Ihre Pflanzen werden es lieben, wenn sie sich dank eines Beschattungssystems
von allzu intensiver Sonneneinstrahlung erholen können.

 

Der Osten

Alle, die gerne in der Sonne frühstücken, werden sich über die noch sanfte Morgensonne freuen. Der Wintergarten
wird zu Mittag hin angenehm aufgeheizt. Das Haus spendet wohltuenden Schatten. So verwandelt sich der östliche
Wintergarten in ein kühles Plätzchen zur Erholung am Nachmittag.

Wie man sieht, bietet jede Himmelsrichtung ihre Vor- und Nachteile. Entscheiden Sie selbst, welche Variante am besten zu Ihnen und Ihren Gewohnheiten passt.

 

Der Wintergarten im Winter

Was kann es Schöneres geben, als in einer von Schnee bedeckten Welt in einem Wintergarten bei einer heißen Tasse Tee oder Kaffee zu sitzen und die Seele einmal baumeln zu lassen? Natürlich reicht die reine Sonneneinstrahlung in der kalten Jahreszeit nicht mehr aus, um für eine angenehme Raumtemperatur zu sorgen. Eine Heizung ist daher unbedingt erforderlich.

 

Die Heizung im Wintergarten

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Wintergarten auch bei frostigen Außentemperaturen in einen Ort voller Wohlfühlmomente zu verwandeln. Hier ein Auflistung sinnvoller Heizsysteme:

Fußboden- und Konvektorenheizung

In Ergänzung zu einer Fußbodenheizung sind Konvektoren eine sinnvolle Lösung. Sie liefern die benötigte Restwärme um den Raum angenehm zu temperieren. Wird lediglich eine Konvektorenheizung verwendet, müssen hier deutlich größere Geräte eingebaut werden, um für gleichbleibende Wärme zu sorgen.

 

Bodenkanalheizung / Unterflurheizung

Die Bodenkanalheizung ist optimal für Wintergärten, da sie den Raum frei lässt. Die Unterflurheizung schließt mit dem Bodenbelag ab. Sie werden in den Boden vor den Glasflächen eingelassen. Mittels Ventilatoren wird die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt.

 

Heizleisten – Sockelleistenheizung

Die direkt an den Glasflächen positionierten Heizleisten liefern einen hohen Strahlungswärmewert, der dem natürlichen Sonnenlicht gleicht. Gleichzeitig wird die von außen durch das Glas einströmende Auskühlung abgewehrt.

 

Heizgläser

Eine besonders elegante Lösung. Die Beheizung erfolgt direkt über die Verglasung , bzw. gläserne Heizkörper.

 

Wärmepumpen

Wärmepumpen haben den Vorteil, dass sie die Energie direkt aus der Umwelt generieren. Die Installation erfolgt extern in einem Keller.

 

Der Kaminofen

Er liefert nicht nur Wärme sondern auch Behaglichkeit. Die komplizierten Klimaverhältnisse in einem Wintergarten sollten allerdings durch ein gleichmäßig arbeitendes Heizsystem gewährleistet werden. Ein zusätzlicher Kaminofen hilft, den Raum schneller zu beheizen und Atmosphäre zu schaffen

Wenn es draußen kalt ist, sollten Sie berücksichtigen, dass Sie pro Quadratmeter Ihres Wintergartens eine Heizleistung von ca. 350 Watt benötigen.

 

TIPP: Vergessen Sie nicht, auch an eine ausreichende Zahl von Steckdosen zu denken. Auch Wasserleitungen können Ihnen das Leben deutlich erleichtern. Beachten Sie dabei, dass ein Wintergarten zu den sogenannten Feuchträumen zählt. Es sind daher einige Auflagen bei der Installation zu beachten.

 

Worauf es beim Glas ankommt

Glas ist ein Material. dass uns die Freiheit gibt, als würden wir im Freien sitzen und uns doch vor Regen, Wind und Kälte schützt. Moderne Werkstoffe erlauben es, das nicht nur Licht durch das Glas dringt, sondern dass Glas auch gute thermische Eigenschaften haben kann. Wie schnell ein Wintergarten sich in der Sonne erwärmt oder später wieder abkühlt hängt von zwei Werten ab. Der g-Wert zeigt an, wieviel Wärme das Glas nach außen abgibt. Der (u-)k-Wert zeigt an, wieviel Wärme von außen nach innen dringt.

  • der g-Wert ein hoher g-Wert bedeutet auch einen hohen Energiegewinn
  • der (u-)k-Wert ein niedriger (u-)k-Wert bedeutet, dass das Glas gut isoliert und einen gleichzeitigen geringen
    Energieverlust aufweist

Ein hoher g-Wert ist nicht immer gut, ein niedriger (u-)k-Wert ebenfalls nicht. Auch wenn dies zunächst plausibel klingen sollte, trifft es dennoch nicht zu. Ein hoher g-Wert hilft im Winter Heizkosten zu sparen. Im Sommer erfordert ein so verglaster Wintergarten aber einen erhöhten Aufwand an zusätzlichem Sonnenschutz. Auch eine gute Belüftung ist hier sehr wichtig. Ähnlich verhält es sich mit einem niedrigen (u-)k-Wert. Die wärmespeichernden Eigenschaften sind im Winter sehr vorteilhaft. Im Sommer benötigt der Wintergarten allerdings lange Zeit um wieder abzukühlen.

Moderne Wärmeschutzgläser vereinen die Vorzüge einer guten Wärmedämmung und einer hohen Energiedurchlässigkeit. Wer es gerne komfortabel mag, sollte daher auf eine hochwertige Verglasung achten.

 

Die unterschiedlichen Verglasungen

Es gibt ein breites Angebot unterschiedlicher Gläser. Welches das Richtige ist, richtet sich nach den persönlichen Anforderungen.

die beheizbare Verglasung

Heizgläser oder gläserne Heizkörpersorgen für ästhetische Transparenz und energieeffizientes
Heizen

Acrylglas

Eine kostengünstige Alternative zu Echtglas mit hoher Alterungs- und Witterungsbeständigkeit

 

Vogelschutzglas

Vögel sind in der Lage UV-Strahlen optisch wahrzunehmen. Das Vogelschutzglas reflektiert
UV-Strahlen und warnt die Vögel rechtzeitig.

 

Stegdoppelplatten

Man findet sie häufig bei Selbstbau- Wintergärten. Trotz aller Vorsicht beim Verbauen der
Plexiglasplatten sind feuchte Lufteinschlüsse nicht auszuschließen. Dies kann zu grünlichen
Verfärbungen im Randbereich führen. Ein optischer Mangel, der allerdings keinen Einfluss auf
die Dichtigkeit hat.

 

Schallschutzglas

Sehr empfehlenswert, wenn man an einer stark befahrenen Straße oder in der Nähe eines
Flughafens wohnt

TIPP: Selbstreinigendes Glas, speziell für das Dach des Wintergartens, reduziert den Pflegeaufwand erheblich.

Die Belüftung

Eine Belüftung durch Fenster, die von Hand geöffnet und geschlossen werden müssen, erfordert das aktive Eingreifen. Bei einer automatischen Belüftung wird die Anlage mittels Temperatur- und Feuchtigkeitsfühlern gesteuert.

Vorteile der mechanischen Belüftung:

  • erhöhte Einbruchsicherheit
  • Lüftungsintervalle können mit einem Thermostat oder einem Hygrostat bestimmt werden

Nachteile:

  • geöffnete Fenster können bei Regen oder Sturm problematisch sein
  • das erforderliche Belüften erfordert eine Urlaubsvertretung, wenn man verreisen möchte
  • insbesondere im Winter sollte die Luftfeuchtigkeit überwacht werden, damit es nicht zu Feuchtigkeitsschäden kommt

Vorteile einer automatischen Belüftungsanlage:

  •  arbeitet auch bei Abwesenheit des Eigentümers zuverlässig
  • mechanische Belastungen werden dank elektrischer Steuerung vermieden
  • gleichmäßige Konditionen, die empfindlichen Pflanzen zugute kommen

Nachteile

  • kostenintensiver als eine mechanische Belüftung
  • weniger einbruchsicher (es sei denn man investiert einen Aufpreis in einen entsprechenden Schutz)
  • problematisch bei Regen und Sturm ( auch hier gibt es spezielle regenabweisende Profile zum Schutz vor Feuchtigkeit)

TIPP: Automatische Belüftungssysteme sind aus vielen Gründen empfehlenswert. Ein Belüftungsgerät sorgt für den Wärmeausgleich zwischen Haus und Wintergarten. Das hilft Energie zu sparen. Eine gute Belüftung kann helfen einen nicht unerheblichen Teil der Heizkosten zu reduzieren. Darüber hinaus wird der Wintergarten optimal entfeuchtet. Das Haus selbst profitiert von einem verbesserten Wohnraumklima. Trockenen Heizungsluft wird mit Feuchtigkeit angereichert.

 

Die Beschattung

Wintergärten können sich im prallen Sonnenlicht auf bis zu 80 Grad Celcius erhitzen. Daher sollten Sie auf einen geeigneten Sonnenschutz achten. Zur Wahl stehen:

  • Innere Beschattungen
  • Zwischenscheibenbeschattungen
  • Äußere Beschattungen

Innere Beschattungen

Dies können zum Beispiel Jalousien, Gardinen, Rollos oder Sonnensegel sein. Sie schützen nicht nur vor all zu viel Sonne, sondern verhindern auch ein schnelles Auskühlen des Wintergartens.

Achten Sie darauf, dass Sie für genügend Abluft sorgen um das entstehende Wärmepolster zwischen Glas und Jalousie, Gardine und anderen Beschattungen zu minimieren.

Zwischenscheibenbeschattungen

Eine praktische Alternative, die durch Langlebigkeit überzeugt. Lästiges Reinigen ist nicht erforderlich. Die etwas teurere variante der Beschattung dient gleichzeitig als Sichtschutz. Sie kann auch zum Brandschutz beitragen und Schallisolierende Wirkungen haben.

Achten Sie bei der Beschattung zwischen zwei Scheiben auf eine möglichst große Falztiefe. Das hilft eventuelle Schimmelbildung durch Stauwärme zu vermeiden.

Äußere Beschattungen

Auch hier kommen Jalousien, Rollläden und Markisen zum Einsatz. Die äußere Beschattung bietet zur Zeit die beste Wirksamkeit. Sie bricht das Sonnenlicht, bevor es auf der Scheibe auftrifft. Die nach allen Seiten offene Lösung sorgt für eine natürliche Luftbewegung. Einfallende Sonnenenergie kann zu einem hohen Prozentsatz abgeleitet werden.

Markisen aus Acryl für den Außenbereich mit Teflonfäden vernäht, sind äußerst robust. Sie sind in vielen unterschiedlichen Designs erhältlich.

Die natürliche Beschattung

Selbstverständlich sollte auch diese Art für Schatten zu sorgen nicht unerwähnt bleiben. Laubbäume und Rankpflanzen, die in der kalten Jahreszeit Laub abwerfen, sind im Sommer gute Schattenspender. Im Winter lassen sie ein Maximum von Licht und Wärme zu. Leider lassen sich Bäume und Pflanzen nicht verrücken. Die Sonne wandert im Laufe eines Tages, sodass eine zusätzliche Beschattung erforderlich werden kann.

 

FAZIT

Wer sich den Traum eines Wintergartens erfüllen möchte, sollte sich im Vorfeld gut informieren, um die für ihn persönlich beste Lösung zu finden. Letztlich setzt sich die Kaufentscheidung aus vielen variablen Komponenten zusammen. Das zur Verfügung stehende Platzangebot, die Kosten und die gewünschte Nutzung sind nur drei Faktoren aus einer Vielzahl der Möglichkeiten. Nehmen Sie sich also genug Zeit und investieren Sie in eine gute Planung, damit Sie wirklich lange Freude an Ihrem Wintergarten haben.

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