Deutsche Verbrauchermagazine: Transparent und informativ

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Verbraucher werden überflutet mit Informationen, Produkten und Konditionen, was oft zu Unwissenheit und Fragen führt. Angebote sind nicht immer durchsichtig und so kann es zu Verlusten führen, die große Auswirkungen auf die zukünftige Liquidität haben. Um bei solchen Fragen die Verbraucher mit genügend transparenten Informationen zu versorgen, finden sich eine Vielzahl von Magazinen, die dabei helfen.

 

Stiftung Warentest

Die Magazine von Stiftung Warentest gehören zu den bekanntesten Verbraucherzeitschriften und werden seit dem Jahr 1966 veröffentlicht. Allen voran die Zeitschrift test, die eine monatliche Auflage von über 400.000 Exemplaren vorweisen kann. test arbeitet abseits von Werbeanzeigen und vergleicht eine große Zahl von Produkten und Dienstleistungen, von Elektronik über die Rechte beim Verkauf einer Immobilie bis hin zu Informationen, wann eine fristlose Kündigung rechtskräftig ist. test wird von vielen Verbrauchern als erste Anlaufstelle für Produktteste und Berater in rechtlichen Lagen genutzt und das Magazin erscheint monatlich. Der Fokus von test liegt vor allem auf den Produkttests. Neben test veröffentlicht Stiftung Warentest das Finanztest-Magazin, das sich seit 1991 auf Finanz- und Versicherungsangebote fokussiert. Mit einer monatlichen Auflage von über 200.000 Exemplaren informiert es als größtes Finanzmagazin über Lebensversicherungen, Recht und Steuern, Geldanlagen oder Konten und klärt über deren Konditionen und mögliche Verbraucherfallen auf.

 

Öko-Test

Öko-Test erscheint seit 1985 monatlich und wird von der ÖKO-TEST Verlag GmbH in Frankfurt herausgegeben. Die monatliche Auflage beträgt über 100.000 Magazine und Verbraucher werden bei Öko-Test über Themen im Bezug auf Umwelt und eine gesunde Lebensweise informiert. Produkte, allen voran Lebensmittel, werden in Forschungsinstituten die mit Öko-Test zusammenarbeiten, auf die Inhaltsstoffe getestet, um schädliche Materialien zu entdecken. So werden Olivenöl, Honig oder Babynahrung wissenschaftlich untersucht und anschließend über diese berichtet. Weitere Produkte sind zum Beispiel Spielzeug oder Alltagsgegenstände, die Giftstoffe enthalten könnten. Weiterhin testet das Magazin eine Vielzahl von Produktionsbetrieben und Unternehmen, ob diese ökologisch handeln und zeigen mögliche Missstände auf.

 

Guter Rat

Die Super Illu Verlag GmbH & Co KG aus Berlin veröffentlicht monatlich das Magazin Guter Rat, das sich vor allem auf Verbraucherinformationen für Privatpersonen bezieht. Über 140.000 Zeitschriften werden monatlich seit dem Jahr 1945 abgesetzt und somit ist Guter Rat nicht nur das älteste Verbrauchermagazin, sondern die älteste Zeitschrift, die noch heute erscheint, in Deutschland. Das Themengebiet umfasst neben Familie, Haushalt und Autos auch Versicherungen, privates Recht, Steuern und Gesundheit. Es ist ein umfassendes Magazin mit vielen Informationen, die Personen und Haushalten weiterhelfen sollen.

 

Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Herausgegeben vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Deutschland wertet das Magazin deutsch- und englischsprachige Artikel aus den Bereichen Arzneimittel, Futtermittel, Lebensmittel und Gentechnik aus. Es erscheint seit 2006 viermal im Jahr und veröffentlicht neben den Artikeln die amtlichen Mitteilungen des Bundesamts. Die Artikel sollen Verbraucher auf privater und Unternehmensebene über Inhaltsstoffe in Produkten aufklären, die negative Nebeneffekte auf Gesundheit und Umwelt haben.

 

Verbraucher und Recht

Verbraucher und Recht, abgekürzt VuR, erscheint beim Nomos Verlag jeden Monat und wird mit Artikeln von Professoren, Doktoren und Fachleuten im Bereich Wirtschafts- und Verbraucherrecht bereitgestellt. Diese drehen sich vor allem um Rechtssprechungen, die von den Autoren erklärt werden, damit Laien und selbst Fachleute diese besser verstehen.

 

Gute Pillen – Schlechte Pillen

Gute Pillen – Schlechte Pillen wird von der Gemeinnützige Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformationen mbH in Berlin seit 2005 in einem zweimonatlichen Rhythmus herausgegeben. Sie ist inspiriert von der amerikanischen Zeitschrift Worst Pills – Best Pills und begutachtet die Pharmaindustrie unabhängig von dieser, um Medikamente auf ihre Wirksamkeit und Inhaltsstoffe zu prüfen. Gleichzeitig klärt es über Werbetaktiken auf, die Pharmakonzerne nutzen, um ihre Produkte zu verkaufen. Ein weiteres Themengebiet sind die Gesundheitsratgeber, die hilfreiche Tipps über alle möglichen Gesundheitsrisiken geben und wann es sich empfiehlt, einen Arzt aufzusuchen.

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