Tagesgeldkonten im Vergleich (mit Tarifrechner)

 In Allgemein

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Einlagensicherung
 
Einlagen-
sicherung
Ertrag
Rendite
Credit Europe Bank
Online Tagesgeldkonto
3.9 36
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 23.07.2017. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net

Was versteht man unter einem Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto ist zunächst einmal ein reguläres Konto bei einer Bank. Das Besondere daran ist jedoch, dass das Guthaben verzinst wird und es sowohl für das Konto als auch für die Verzinsung keine festgelegte Laufzeit gibt. Das Guthaben ist jederzeit verfügbar (tägliche Verfügbarkeit)

Das Ziel eines Tagesgeldkontos ist die flexible Geldanlage. Es handelt sich zudem um eine reines Guthabenkonto ohne Überziehungsmöglichkeit.

Wie wird das Guthaben bei einem Tagesgeldkonto verzinst?

Die Verzinsung des Guthabens ist beim Tagesgeldkonto abhängig vom Leitzins der Europäischen Zentralbank. Sie ist zumeist höher als bei einem klassischen Sparbuch. Aktuell werden Zinsen von 0,01% bis maximal knapp über 1% gezahlt. Häufig bekommen Neukunden einer Bank dabei deutlich höhere Zinsen als Bestandskunden. Daher kann sich ein Wechsel der kontoführenden Bank auszahlen. Teilweise werden die Zinsen zudem nur bis zu einem maximalen Einlagebetrag garantiert. Darüber hinausgehende Beträge werden nicht oder nur sehr gering verzinst. Zudem sind die Zinsen vielen Schwankungen unterworfen und ändern sich häufig.

Bei höheren Anlagebeträgen sollten Sie die Summe auf mehrere Banken verteilen, um für die volle Summe von möglichst hohen Zinsen zu profitieren.

 

Wann werden die Zinsen in der Regel ausbezahlt?

Die Zinsen werden entweder monatlich, quartalsweise oder jährlich ausbezahlt. Für den Anleger sind dabei möglichst häufige Zinszahlungen von Vorteil.

Achten Sie bei der Eröffnung Ihres Tagesgeldkontos möglichst auf eine monatliche Zahlung der Zinsen. Dadurch steigt Ihr Guthaben monatlich, im Folgemonat wird somit ein höherer Betrag verzinst.

 

Welche Gebühren fallen bei einem Tagesgeldkonto an?

Die Eröffnung sowie die Kontoführung sind bei einem Tagesgeldkonto kostenlos. Die Bank deckt ihre Kosten über Abschläge bei der Kalkulation der angebotenen Guthabenzinsen.

 

Kann ein Tagesgeldkonto auch für den regulären Zahlungsverkehr genutzt werden?

Nein, ein Tagesgeldkonto kann nicht für den regulären Zahlungsverkehr genutzt werden. Es dient vielmehr der Geldanlage. Daher ist für das Tagesgeldkonto ein sogenanntes Referenzkonto (Girokonto) erforderlich. Auf dieses erfolgen jegliche Überweisungen vom Tagesgeldkonto. Vom Referenzkonto aus kann das Geld dann regulär verwendet werden.

 

Wie wird ein Tagesgeldkonto eröffnet?

Ein Tagesgeldkonto kann sowohl online als auch persönlich bei einem Kundenberater vor Ort in einer Filiale eröffnet werden. Die Art der Kontoeröffnung ist zumeist abhängig von der Bank. Zumeist werden Tagesgeldkonten online von sogenannten Direktbanken angeboten. Zusätzlich zum Tagesgeldkonto muss bei der jeweiligen Bank ein entsprechendes Referenz- oder Verrechnungskonto (Girokonto) eröffnet werden.

 

Wie sicher ist das Geld auf einem Tagesgeldkonto?

Das Geld auf einem Tagesgeldkonto ist relativ sicher. Bei einem Anlagebetrag in Euro gibt es kein Risiko, durch Kursschwankungen eine Teil des Geldes zu verlieren. Zudem sind Einlagen bis 100.000 Euro sicher und können im Falle einer Insolvenz der Bank durch die Gläubiger nicht angetastet werden.

Bei hohen Anlagebeträgen über 100.000 Euro empfiehlt es sich, die Summe auf verschiedene Banken aufzuteilen, da die Einlagensicherung bis 100.000 Euro jeweils pro Bank gilt.

 

Was ist Tagesgeld-Hopping und für wen eignet es sich?

Beim Tagesgeld-Hopping wird die kontoführende Bank regelmäßig gewechselt, um stets die höchstmöglichen Zinsen zu erhalten. Darüber hinaus bieten viele Banken für Neukunden gute Konditionen oder Prämien, was einen Wechsel zusätzlich attraktiv macht. Aufgrund der flexiblen Anlageform ohne Laufzeit ist ein Wechsel jederzeit möglich. Dennoch lohnt sich ein Wechsel meist nur bei deutlich höheren Zinsen und einem höheren Anlagebetrag. Zudem erfordert das Hopping eine kontinuierliche Marktbeobachtung.

 

Was sagt die Stiftung Warentest zum Tagesgeld?

Die Stiftung Warentest empfiehlt Tagesgeldkonten vor allem dann, wenn eine flexible Anlageform mit gleichzeitig höheren Zinsen als beim klassischen Sparbuch gewünscht ist. Neben einer Übersicht der aktuellen Zinssätze diverser Bankinstitute informiert die Stiftung Warentest zudem über die Einlagensicherung der jeweiligen Banken.

Wer Zinsen für ein Tagesgeldkonto im Ausland (auch EU-Ausland) bei einer Bank erhält, die keine Adresse oder Niederlassung in Deutschland hat, kann dieser auch keinen Freistellungsauftrag erteilen. Die Zinsen müssen dann vom Anleger selbst mit dem Finanzamt abgerechnet werden.

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