Sterbegeld-Versicherungen im Vergleich

 In Allgemein

Ihr Alter
Versicherungssumme
Versicherungssumme: 5000 € / Alter: 40 Jahre
GE BE IN Versicherungen Sterbegeld Tarif C0485
GE BE IN Versicherungen
9,35 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 36 Monate
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
GE BE IN Versicherungen Sterbegeld Tarif C0385
GE BE IN Versicherungen
9,35 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: keine
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
SOLIDAR versicherung Sterbegeldversicherung Tarif 18
SOLIDAR versicherung
10,40 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 36 Monate
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
Monuta Versicherungen Vorsorge mit Gesundheitsfragen
Monuta Versicherungen
10,74 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: keine
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: nein
HDH Versicherung Sterbegeldversicherung
HDH Versicherung
11,00 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 6 Monate
  • Beitragszahlung bis 75 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
ERGODirekt Vorsorge mit Gesundheitsfragen
ERGODirekt
11,46 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 36 Monate
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: nein
Monuta Versicherungen Trauerfall-Vorsorge
Monuta Versicherungen
12,47 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 24 Monate
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: nein
GE BE IN Versicherungen Sterbegeld Tarif C0365
GE BE IN Versicherungen
13,25 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: keine
  • Beitragszahlung bis 65 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
IDEAL Versicherung IDEAL SterbeGeld
IDEAL Versicherung
13,35 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 18 Monate
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
Barmenia Versicherungen SterbeGeldPlus
Barmenia Versicherungen
13,45 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 36 Monate
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
SOLIDAR versicherung Sterbegeldversicherung Tarif 19
SOLIDAR versicherung
15,10 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 36 Monate
  • Beitragszahlung bis 65 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
SIGNAL IDUNA Sterbegeldversicherung
SIGNAL IDUNA
18,70 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 24 Monate
  • Beitragszahlung bis 65 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
ERGODirekt STERBEGELD-Vorsorge
ERGODirekt
19,37 €
Beitrag p.m.
  • Wartezeit: 36 Monate
  • Beitragszahlung bis 85 Jahre
  • Überschussbeteiligung im Leistungsfall: ja
* Bitte beachten Sie, dass der Vergleichsrechner die verfügbaren Tarife vereinfacht anzeigt und keine Beratungsleistung darstellt. Sollten Sie spezielle Anforderungen haben, müssen diese auf den Seiten der Versicherer überprüft werden. Der genaue Text der Vertragsunterlagen ist für den Versicherungsschutz ausschlaggebend. Alle Angaben ohne Gewähr, © financeAds.net

Die Sterbegeldversicherung stellt eine Kapitallebensversicherung dar. Mit einer Sterbegeldversicherung werden Kosten, die für die eigene Bestattung anfallen, gedeckt, sodass die Hinterbliebenen nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung wird ein relativ kleiner Geldbetrag in die Sterbegeldversicherung investiert. Die Sterbegeldversicherung ist seit 2004 zu einem größeren Thema geworden, da in diesem Jahr das gesetzliche Sterbegeld gestrichen wurde.

 

Welche Vorteile hat eine Sterbegeldversicherung?

    • Die Sterbegeldversicherung bietet finanzielle Entlastung für die Angehörigen des Verstorbenen.
    • Es werden meistens keine Gesundheitsfragen gestellt.
    • Der Versicherungsschutz ist ein Leben lang gültig.
    • Die in die Sterbegeldversicherung investierte Summe ist Hartz IV sicher.
    • Auch der Unfalltod ist versichert. Die Absicherung beim Unfalltod ist gerade dann sinnvoll, wenn die Angehörigen, welche für die Bestattung aufkommen müssen, sehr jung sind. Im Falle eines Unfalls entfällt zudem die Wartezeit und die Versicherungssumme wird sofort ausgezahlt.
    • Beim Unfalltod wird nicht selten die doppelte Versicherungssumme an die Angehörigen ausgezahlt.
    • Es gibt Tarife mit sehr kurzer Wartezeit.
    • Manche Sterbekassen bieten sogar die Übernahme der Kosten für die Überführung an, wenn der Versicherte im Ausland stirbt.

 

Was sind die Nachteile einer Sterbegeldversicherung?

  • Einige Versicherer verweigern die Auszahlung der Versicherungssumme, wenn der Versicherte drei Jahre nach Abschluss des Vertrags stirbt. Es kommt vor, dass nur die investierte Summe an die bestattungspflichtigen Hinterbliebenen ausgezahlt wird.
  • Eine Sterbegeldversicherung einzugehen, lohnt sich für Menschen jenseits des 60. Lebensjahres in der Regel nicht. Die Beiträge für diese Versicherung steigen mit dem Alter an. Abgesehen davon wird eine Risikoabsicherung von den Sterbekassen verlangt, wenn die an der Sterbegeldversicherung interessierte Person gesundheitliche Beschwerden aufweist.
  • Manche Sterbekassen bezahlen den Unfalltod im höheren Alter nicht.
  • Welche Leistungen umfasst die Sterbegeldversicherung?

Die Konditionen der Sterbegeldversicherung unterscheiden sich zwischen den Tarifen. Es wird im Todesfall des Versicherten eine im Vertrag festgelegte Versicherungssumme ausgezahlt. Einige Sterbekassen handhaben es so, dass sie bei einem Unfalltod sogar die doppelte Versicherungssumme an die Angehörigen auszahlen. Genauso werden erwirtschaftete Überschüsse ausgezahlt. Der Versicherungsschutz ist auf ein ganzes Leben ausgelegt. Es besteht nach Abschluss der Sterbegeldversicherung außerdem die freie Wahl eines Bestattungsinstitutes.

 

Welche Kosten werden im Todesfall übernommen?

Das Versicherungsgeld deckt die Kosten für die Beisetzung ab. Dabei kann es sich um eine einfache Bestattung handeln, aber auch um eine größere mit anschließender, regelmäßiger Grabpflege. Die Überführungskosten, also der Transport aus dem Ausland in die Heimat, wird von den meisten Sterbekassen ebenfalls bezahlt. Darüber hinaus erhalten die Hinterbliebenen eine kleine finanzielle Absicherung.

 

Ab welchem Alter bzw. bis zu welchem Alter kann eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden?

Private Versicherungsgesellschaften und Sterbekassen bieten in der Regel eine Sterbegeldversicherung ab dem 40. oder 45. Lebensjahr an. Es gibt auch Anbieter, die es jüngeren Menschen ermöglichen, dies wäre aber nicht sehr sinnvoll. Versichern lassen können sich auch Personen, die zwischen 70 und 80 Jahren sind. Hier gibt es zwischen den Versicherungsunternehmen aber Unterschiede. Ab einem gewissen Alter, wie zum Beispiel dem 90. Lebensjahr, kann es sein, dass die Sterbekassen den Antrag auf eine Sterbegeldversicherung ablehnen. Viele Anbieter verlangen von Interessierten ab dem 80. Lebensjahr eine Einmalzahlung und führen zudem eine Gesundheitsprüfung durch.

 

Können auch Sozialhilfeempfänger eine Sterbegeldversicherung abschließen?

Sobald Personen nicht mehr genug Geld zum Leben haben und Sozialhilfe beantragen, müssen sie zunächst ihre Sparkonten gelehrt und das Geld der Lebensversicherung durchgebracht haben. Eine Ausnahme bildet zweckgebundenes Sparvermögen. Die Sterbegeldversicherung soll allein die Bestattung des Versicherten ermöglichen. Aus diesem Grund zählt die Versicherungssumme der Sterbegeldversicherung zum Schonvermögen, welches auch beim Bezug von Sozialhilfe unangetastet bleibt.

 

Greift die Erbschaftssteuer bei der Sterbegeldversicherung?

Von der Sterbegeldversicherung wird theoretisch die Erbschaftssteuer abgezogen. Da die Freibeträge bei Erben allerdings recht hoch sind, kommt es selten vor, dass die Sterbegeldversicherung tatsächlich steuerlich belastet wird.

TIPP: Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte ein Angehöriger die Versicherung abschließen und diejenige Person, deren Bestattung finanziert werden soll, als Versicherten angeben. Auf diese Weise fällt keine Erbschaftssteuer auf die Versicherungssumme.

 

Wie viel Geld sollte in die Sterbegeldversicherung investiert werden?

Eine Bestattung kostet etwa zwischen 5000 und 10000 Euro. Die Versicherungssumme sollte eher bei 8000 bis 10000 Euro liegen, wenn die Bestattung aufwändig sein soll, eine Trauerfeier mit Traueranzeige organisiert und eine langfristige Grabpflege sicher gestellt werden soll.

 

Wie hoch ist der monatliche Beitrag?

Wie hoch der monatliche Beitrag für die Sterbegeldversicherung ausfällt, hängt vom Alter der versicherten Person und dem Anbieter ab. Eine 45-jährige Frau kann mit einem Beitrag von etwa 15 Euro im Monat rechnen. Männer zahlen ungefähr zwei Euro mehr, da sie im Durchschnitt früher sterben als Frauen. Je später Personen in die Sterbegeldversicherung eintreten, umso teurer wird er Beitrag. Dies liegt zum Einen an der kürzeren Dauer der Beitragszahlung und zum anderen an der Risikoabsicherung. Ein Mann Mitte 60 muss mit ungefähr 40 Euro im Monat rechnen, möchte er eine Sterbegeldversicherung abschließen. Die Summe, welche garantiert ausgezahlt wird, liegt dann vielleicht bei 5000 Euro, während sich die gezahlten Beiträge sich auf fast das Doppelte belaufen können. Oft lohnt sich der Abschluss einer Sterbegeldversicherung deshalb in einem so hohen Alter nicht mehr.

 

Gibt es eine Gesundheitsprüfung oder Wartezeit beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung?

Es gibt zwei Möglichkeiten, um eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Entweder entscheidet sich der Interessierte für einen Vertrag ohne Gesundheitsprüfung, muss dafür aber eine Wartezeit in Kauf nehmen. Oder er entscheidet sich für eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit, hat aber Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Sterbegeldversicherungen, die sowohl auf eine Gesundheitsprüfung als auch auf eine Wartezeit verzichten, gibt es nicht. Wären diese Vorteile parallel im Vertrag der Sterbegeldversicherung enthalten, würde das einen hohen Verlust für die Lebensversicherung oder Sterbekasse bedeuten.

 

Wann ist eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit sinnvoll?

Die Wartezeit bei Sterbegeldversicherungen beträgt normalerweise zwischen einem und drei Jahren. Eine Versicherung ohne Wartezeit und mit Gesundheitsfragen bietet sich für Menschen an, die etwas älter sind und bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie in den nächsten Jahren versterben. Ab einem gewissen Alter ist eine Gesundheitsprüfung bei privaten Versicherern und Sterbekassen Voraussetzung für den Abschluss der Sterbegeldversicherung.

 

Wann rentiert sich die Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung?

Eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung ist die Regel. Personen, die nicht aufgrund eines ohne Alters oder einer schweren Krankheit befürchten müssen, dass sie bald sterben, sind mit einer Sterbegeldversicherung mit Wartezeit besser beraten. Die Konditionen sind bei solchen Verträgen günstiger für den Versicherten.

 

Wie lange müssen Beiträge gezahlt werden?

Sterbegeldversicherte haben die Wahl, ob sie eine Einmalzahlung leisten oder monatliche Beiträge an die Sterbekasse oder an das Versicherungsunternehmen zahlen möchten. Wie lange die monatlichen Beiträge gezahlt werden, hängt von den Anbieter ab und von den Wünschen der Versicherten ab. Viele Sterbekassen regeln es so, dass die Beiträge bis zum 85. Lebensjahr gezahlt werden. Der Versicherte kann sich aber auch dazu entscheiden, nur zehn Jahre oder 15 Jahre Beiträge für die Sterbegeldversicherung zu zahlen. Der Anspruch auf die vertraglich festgelegte Versicherungssumme bleibt auch bei einer kurzen Beitragszahlung ein Leben lang erhalten.

 

Welche Kriterien zur Wahl der richtigen Sterbegeldversicherung gibt es?

Im Fall eines Unfalltodes sollte die Versicherung auch dann die im Vertrag festgelegte Summe auszahlen, wenn die Wartezeit noch nicht abgelaufen ist.

 

Wer wird die Versicherungsleistung im Todesfall des Versicherten erhalten?

Der Versicherte kann selbst entscheiden, wem das Geld zukommen soll. Da es sich bei der Sterbegeldversicherung nicht um einen Nachlass handelt, spielt die gesetzliche Erbfolge keine Rolle. Die Erbfolge wird erst dann interessant, wenn der Verstorbene keine bezugsberechtigte Person für die Versicherungssumme festgelegt hat.

 

Um was müssen sich die Angehörigen des Versicherten kümmern?

Die Angehörigen, an welche das Geld nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt werden soll, müssen sich um einige Dinge kümmern, um von dieser Leistung Gebrauch machen zu können. Zum Beispiel müssen sie Dokumente des Versicherten vorzeigen. Zu diesen Dokumenten gehören:

  • Die letzte Beitragsquittung
  • Der Versicherungsschein
  • Die Sterbeurkunde des Versicherten

 

Welche Alternativen zur Sterbegeldversicherung gibt es?

Um für die Bestattungskosten aufkommen zu können, bedarf es nicht unbedingt einer Sterbegeldversicherung. Es gibt Alternativen, zu welchen beispielsweise der Vorsorgevertrag, das Sparkonto, die Lebensversicherung oder Risikolebensversicherung gehören.

 

Was versteht man unter dem Vorsorgevertrag?

Menschen, die für den Fall ihres Todes vorsorgen möchten, können sich an einen Bestatter wenden. Die Summe zu sparende Summe wird auf ein Treuhandkonto gegeben. Dort gilt es als zweckgebundene Vorsorge für die Bestattung. Das heißt, dass das Sozialamt keinen Zugriff auf das Treuhandkonto und den darauf befindlichen Geldbetrag hat. Es existieren in Deutschland einige Verbände, die diesen Service anbieten. Zu diesen zählen der Verband unabhängiger Bestatter und der Bundesverband der Deutschen Bestatter. Genauso können Personen, die nicht zu einer Lebensversicherung oder Sterbekasse wollen, einen Vorsorgevertrag beim Deutschen Institut für Bestattungskultur eingehen.

 

Inwiefern kann ein Sparkonto für die Bestattungsvorsorge genutzt werden?

Auf ein Fest- oder Tagesgeldkonto kann natürlich auch ein stolze Summe für die Bestattungskosten gespart werden. Der Vorteil liegt bei dieser Vorsorgevariante darin, dass auf das Geld jederzeit zurückgegriffen werden kann. Das auf dem Sparkonto angelegte Geld kann mit einem Sperrvermerk zweckgebundene Bestattungsvorsorge definiert werden, sodass der Zugriff nur im Todesfall und von einem Angehörigen mit entsprechenden Nachweisen erfolgen kann. Der Sperrvermerk hindert das Sozialamt im Notfall aber nicht daran, das Geld auf dem Sparkonto anzurühren.

 

Was leistet die (Risiko-)Lebensversicherung?

Viele Menschen haben eine Sterbegeldversicherung überhaupt nicht mehr nötig, da sie bereits anderweitig für ihre Bestattung vorgesorgt haben. Mit einer Lebensversicherung, einer Risikolebensversicherung oder einer Unfallversicherung ist die Summe, welche für die Kosten nach dem Tod anfallen, schon vorhanden. Diese wird an die hinterbliebenen Angehörigen ausgezahlt, mit welchem sich unter anderem ein Begräbnis des Versicherten zahlen lässt.

 

Was sind die Unterschiede zur Risikolebensversicherung?

Die Bestattungskosten können sowohl mit der Sterbegeldversicherung als auch mit der Risikolebensversicherung gedeckt werden. Der große Unterschied zwischen den beiden Versicherungsarten ist, dass die Sterbegeldversicherung ausschließlich für die Finanzierung der Bestattungskosten gedacht ist. Andere Dinge, wie die Immobilie oder das Auto, lassen sich mit der Sterbegeldversicherung nicht bezahlen. Die Risikolebensversicherung soll in finanzieller Hinsicht einen Rundum-Schutz für die Hinterbliebenen gewährleisten. Wenn der Versicherte für das Einkommen der Familie verantwortlich war, befinden sich die Angehörigen nach seinem Tod nicht automatisch in finanziellen Nöten. Sie erhalten eine deutlich höhere Versicherungssumme, die meistens über 200.000 Euro liegt. Mit diesem Geld können restliche Kredite abgezahlt werden. Außerdem spürt die Familie die nächsten Monate und Jahre nach dem Tod des Versicherers nichts vom Gehaltsausfall.

 

Ist die Sterbegeldversicherung oder die Risikolebensversicherung die richtige Wahl?

Die Risikolebensversicherung ist deutlich teurer als die Sterbegeldversicherung. Es kann jedoch ratsam sein, eher eine Risikolebensversicherung abzuschließen und auf das Sterbegeld zu verzichten. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Versicherte der Haupt- oder sogar Alleinverdiener in der Familie ist. Des Weiteren wird der Abschluss einer Risikolebensversicherung dringend angeraten, wenn ein Kredit abbezahlt werden muss oder sich die Kinder in der Ausbildung befinden.

Andererseits hat die Risikolebensversicherung auch Nachteile. So ist eine Gesundheitsprüfung vor Vertragsabschluss üblich. Bei schweren gesundheitlichen Problemen oder einem zu hohen Alter wird die Versicherungsleistung verweigert oder es sind sehr hohe Versicherungsbeiträge fällig. Außerdem ist die Versicherungsleistung, anders als bei der Sterbegeldversicherung nicht ein Leben lang gültig, sondern an ein Alter gebunden. Wenn im Vertrag beispielsweise das 75. Lebensjahr festgelegt wurde, muss der Versicherte bis zum diesem Lebensjahr gestorben sein, damit die Angehörigen die Versicherungssumme ausgezahlt bekommen.

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