Risikolebensversicherung im Vergleich

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15,43 €
{zahlweise}
* Bitte beachten Sie, dass der Vergleichsrechner die verfügbaren Tarife vereinfacht anzeigt und keine Beratungsleistung darstellt. Sollten Sie spezielle Anforderungen haben, müssen diese auf den Seiten der Versicherer überprüft werden. Der genaue Text der Vertragsunterlagen ist für den Versicherungsschutz ausschlaggebend. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2016 financeAds.net

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Die Risikolebensversicherung ist eine Vorsorge für den Todesfall eines Versicherten. Sollte die Person während der Laufzeit versterben, so zahlt die Versicherung die im Vertrag vereinbarte Summe aus. Dies dient vor allem der Absicherung von Hinterbliebenen.

Wer sollte eine Risikolebensversicherung abschließen?

Generell kommen dabei alle Personen in Frage, die bei ihrem Ableben Familienangehörigen hinterlassen und diese absichern möchten. Dabei kommen insbesondere folgende Personengruppen im Fokus:

  • Familienangehörige mit Kindern
  • Immobilienbesitzer mit Darlehen
  • Unternehmensbesitzer und Geschäftspartner

Warum sollte ich für meine Familie eine Risikolebensversicherung abschließen?

Hier sollte vorrangig an die Kinder gedacht werden, sofern sie über kein eigenes Einkommen verfügen. In der Regel stellen die Eltern in diesem Zeitraum die Hauptverdiener im Haushalt dar. Eine Risikolebensversicherung soll die Kinder dabei im Todesfall eines oder beider Elternteile finanziell absichern. Daher sollte die Versicherungslaufzeit so gewählt werden, dass sie erst ausläuft, wenn die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Warum sollte ich als Immobilienbesitzer eine Risikolebensversicherung abschließen?

Das Darlehen, das auf dem Immobilienbesitz liegt, kann durch den Versicherungsabschluss abgesichert werden. Sollte der Hauptverdiener in der Familie versterben, können Angehörige schnell in die Situation kommen, die laufenden Rückzahlsummen nicht mehr bewältigen zu können. Es droht der Verlust des Eigenheimes. Hier springt die Risikolebensversicherung ein.

Warum sollte ich als Unternehmensgründer eine Risikolebensversicherung abschließen?

Insbesondere bei Geschäftspartnern hinterlässt ein Verstorbener ein großes finanzielles Risiko für die Unternehmen. Der verbliebene Geschäftsführer kann unter anderen laufenden Unternehmenskredit nicht alleine zurückzahlen. Ähnlich wie bei einem Immobilienbesitz hilft hier die Versicherung.

Ist eine fallende Versicherungssumme für mich ideal?

Der Regelfall der Risikolebensversicherung ist eine konstante Versicherungssumme, die beim Todeseintritt ausgezahlt wird. Allerdings gibt es auch Versicherungskonzepte mit fallenden Versicherungssummen. Dies man insbesondere Sinn, wenn mit der Versicherung ein Darlehen abgesichert werden soll. Mit jedem Jahr sinkt durch die Tilgung die Darlehenssumme. Somit kann proportional auch die Versicherungssumme mit jedem Jahr sinken. Nicht immer ist diese Variante wirklich günstiger, als der Standard mit konstanter Versicherungssumme.

Lohnt sich eine verbundene Risikolebensversicherung?

In der Regel wird dieser Versicherungstyp auf einer Person veranschlagt. Allerdings gibt auch eine Variante, bei der ein Personenkreis versichert wird. Dies macht zum Beispiel bei Ehepaaren Sinn. Allerdings wird die versicherte Summe in jedem Fall nur einmal ausgezahlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Mann, die Frau oder beide versterben. Nachteilig ist bei dieser Form weiterhin, dass die Rate immer am schlechter gestellten Versicherungsnehmer bemessen wird. Dies ist insbesondere für Ehepaare nachteilig, bei denen einer der Partner eine Vorerkrankung besitzt.

Warum sollte ich auf eine Nachversicherungsgarantie achten?

Durch diese Garantie ist es dem Versicherungsnehmer möglich, nach Vertragsabschluss die Todessumme zu ändern. Dies macht Sinn, falls sich während der Laufzeit die Lebenssituation des Versicherungsnehmers ändert. Beispiele hierfür sind die Aufnahme eines Darlehens für einen Hauskauf oder die Geburt eines Kindes.

Ist eine Zusatzversicherung sinnvoll?

Bei manchen Versicherungen ist es möglich, sogenannte Unfall-Zusatzversicherungen abzuschließen. Diese besagen, dass die Versicherungsbegünstigten im Falle eines Unfalltodes die doppelte Todesfallsumme ausgezahlt bekommen. Dies hat nicht nur einen makabren Beigeschmack. Solche Klauseln sind nur sehr selten sinnvoll, da der Geldbedarf der Verbliebenen kaum von der Todesfallursache abhängt. Weiterhin enthalten diese Zusätze, ähnlich wie Unfallversicherungen einige Ausschlusskriterien.

Welche Zahlungsweisen gibt es?

Der Großteil der Versicherungsanbieter offeriert folgende Zahlungsmöglichkeiten:

  • monatlich
  • vierteljährlich
  • halbjährlich
  • jährlich

Da Versicherungen bei der jährlichen Zahlungsvariante oftmals Rabatt gewähren, ist es sinnvoll diese zu wählen. Allerdings setzt dies eine gewisse finanzielle Planung und Planungssicherheit voraus. Sollte Zweifel bestehen, ob diese gewährleistet werden können, ist die nächst kürzere Periode die bessere Wahl.

Welche Todesfallsumme sollte veranschlagt werden?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, da viele Faktoren in die Überlegungen einfließen sollten. Werden nur Angehörige und Kinder abgesichert, sollte der Finanzbedarf dieser abgeschätzt werden. Hierzu kann das Einkommen der Hinterbliebenen als Basis genutzt werden. Hierzu zählen:

  • Lohnzahlungen
  • Witwenrente
  • Halbwaisenrente
  • Kindergeld
  • sonstige Einnahmen

Zieht man diese Einnahmen vom monatlichen Grundbedarf ab, so kann man die zu veranschlagende Todessumme abschätzen. Bei Risikolebensversicherungen, die einer Darlehens- oder Geschäftsabsicherung dienen, fällt die Kalkulation einfacher aus.

Welche Laufzeit ist ideal?

Dies hängt ebenfalls von der persönlichen Situation ab. Kinder sollten bis zum 25. Lebensjahr versorgt werden. Bei Krediten sollte die Laufzeit bis zur Tilgung dieser gewählt werden.

TIPP: Im Zweifelsfall sollte immer eine längere Laufzeit vertraglich abgeschlossen werden. Eine Risikolebensversicherung kann in der Regel auch vor Laufzeitende vorzeitig gekündigt werden, sollte der Versicherte die Versicherung nicht mehr benötigen. Eine Verlängerung ist hingegen zumeist schwieriger, da ein neuer Vertrag aufgesetzt und abgeschlossen werden muss. Dies ist insbesondere problematisch, wenn sich der Gesundheitszustand in der Zwischenzeit verschlechtert hat.

Sollten beide Eltern einen Vertrag abschließen?

Zunächst gilt, dass der Hauptverdiener Priorität hat, da er am Meisten zum Familieneinkommen beiträgt. Im Falle eines Todes ist die Einkommenslücke entsprechend gravierend. Sollte die finanzielle Situation es ermöglichen, ist natürlich eine Absicherung beider Partner zu empfehlen. Auch das Versterben des einkommensschwächeren Partners, kann eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung bedeuten (Kinderbetreuung usw.).

Gelte ich als Raucher?

Die Regelung ist überschaubar: Nichtraucher ist, wer in den letzten 12 Monaten kein Nikotin zu sich genommen hat. Die Art der Aufnahme spielt dabei keine Rolle. Bei folgenden Aktivitäten gilt der Versicherungsnehmer als Raucher:

  • Rauchen von Tabak
  • Inhalieren von Nikotin (Schnupftabak, E-Zigarette)
    orale Aufnahme (Kautabak)

Dabei ist die Häufigkeit der Aufnahme in den letzten 12 Monaten unerheblich.

Was muss ich beim Wechsel der Rauchgewohnheiten beachten?

Sollten Sie bei Vertragsabschluss als Nichtraucher eingestuft werden und beginnen den Konsum anschließend, gelten Sie ab dem ersten Genuss als Raucher. Dies müssen Sie der Versicherung mitteilen, damit der Vertrag nicht hinfällig wird. Dies würde dazu führen, dass Sie trotz gezahlter Beiträge im Todesfall keine Auszahlung für Ihre Hinterbliebenen garantieren können. Andersherum verhält es sich ähnlich. Hierbei wird jedoch die veranschlagte Zahlung verringert werden.

Was passiert beim Auftritt neuer Krankheiten nach Vertragsabschluss?

Bei Vertragsabschluss muss vom Versicherungsnehmer angegeben werden, ob der über Vorerkrankungen verfügt oder einem riskanten Hobby nachgeht. Beides erhöht in der Kalkulation der Versicherungen das Sterberisiko und erhöht die Beiträge. Nach Vertragsabschluss müssen neue Krankheiten oder Hobbies in der Regel nicht gemeldet werden. Dies gilt jedoch nicht für den Nikotingenuss.

Gibt es einen Zuschlag für Übergewicht?

Die Fragen zur Krankengeschichte und zum körperlichen Status enthalten auch die Größe und das Gewicht des Versicherungsnehmers. Sollte das Verhältnis nach Body-Maß-Index auf ein Übergewicht schließen lassen, erhöhen alle Versicherungen die Risikozulage der Versicherung. Die Erhöhung unterscheidet sich jedoch von Versicherer zu Versicherer.

Wann zahlen Versicherer nicht?

Sollte bei den Aufnahmebögen falsche Angaben vom Versicherten gemacht worden sein oder einem vertraglichem Nichtraucher Nikotinkonsum in den letzten 12 Monaten nachgewiesen werden können, so erlischt die vertragliche Bindung. Auch im Falle eines Selbstmordes innerhalb der ersten drei Jahre muss die Versicherung nicht Zahlen. Verstirbt die versicherte Person durch einen gewaltsamen Tod, wird vom Versicherungsunternehmen die polizeiliche oder staatsanwaltliche Ermittlung abgewartet. Sollte eine bezugsberechtige Person für den Tod verantwortlich oder mitverantwortlich sein, zahlen die Versicherung ebenfalls nicht.

Kann der Versicherte bei Nichtinanspruchnahme eine Auszahlung bei Laufzeitende erwarten?

Nein. Bei der Risikolebensversicherung handelt es sich um eine bloße Risikoabsicherung. Tritt kein Leistungsfall auf, wird auch nicht ausgezahlt.

Welche Zusatzversicherungen lohnen sich?

Insbesondere die Berufsunfähigkeitsversicherung kann im Falle eines nicht tödlichen Unfalls finanziellen Schaden von der Familie abwenden. Auch eine Klausel über vorgezogene Leistungen kann sinnvoll sein. Diese ermöglicht eine verfrühte Auszahlung, falls eine unheilbare Diagnose beim Versicherungsnehmer gestellt wurde und das Ableben innerhalb weniger Monate erfolgen wird. So kann die finanzielle Versorgung der Hinterbliebenen bereits zu Lebzeiten geregelt werden. Auch bei schweren Krankheiten kann die Auszahlung eines prozentualen Anteils der Todessumme vertraglich geregelt werden.

Dazu gehöten:

  • bestimmte Krebsarten
  • Herzinfarkte
  • Schlaganfälle

Muss im Leistungsfall eine Erbsteuer gezahlt werden?

Das hängt von der Höhe der Summe und der Verbindung zum Verstorbenen ab:

  • als eingetragener Lebenspartner oder Ehepartner liegt der Freibetrag bei
    500.000EUR
  • als Kind liegt der Freibetrag bei 400.000EUR
  • als Enkel liegt der Freibetrag bei 200.000EUR
  • als Geschwister liegt der Freibetrag bei 20.000EUR
  • als Nichte oder Neffe liegt der Freibetrag bei 20.000EUR
  • als Onkel oder Tante liegt der Freibetrag bei 20.000EUR

Können die Beiträge für eine Risikolebensversicherung steuerlich abgesetzt werden?

Ja, allerdings nur bis zu einer Höchstgrenze. Diese ist häufig bereits durch eine Krankenversicherung oder Pflegeversicherung ausgeschöpft. Insgesamt können Arbeitnehmer bis zu 1900EUR jährlich für Vorsorgeaufwendungen geltend machen. Bei Selbstständigen liegt die Grenze bei 2800EUR. In der Praxis bedeutet dies, dass die Beiträge bei dem Finanzamt meist keine Berücksichtigung finden.

Kann ich die Beiträge als Werbungskosten geltenden machen?

Nein. Dies ist selbst dann der Fall, wenn Darlehen für Immobilien mit der Risikolebensversicherung abgesichert werden sollen.

Welche Faktoren beeinflussen den Beitragssatz?

Hierzu zählen grundlegend folgende Faktoren:

  • Versicherungssumme
  • Laufzeit
  • Hobbys
  • Eintrittsalter
  • Gesundheitszustand

Kann ich die Beitragszahlung aussetzen?

Ja, aber es bedarf der Billigung des Versicherungsanbieters. Hierfür muss der Versicherungsnehmer einen Antrag bei dem Versicherungsunternehmen stellen. Wird dieser gebilligt, steht einem Aussetzten von Beiträgen nichts im Wege. Allerdings müssen die Versicherer dem Versicherten nicht entgegenkommen. Es handelt sich lediglich um eine Kulanzleistung.

Was bedeutet eine Betragsfreistellung?

Die Aussetzung von Beiträgen führt dazu, dass die Versicherungssumme auf die gezahlten Beiträge verringert wird. Dieser Beitrag muss jedoch eine vertraglich festgelegte Höhe überschreiten. Somit sind die Angehörigen zumindest ein wenig geschützt. Natürlich sollte die Beitragszahlung schnellstmöglich wieder aufgenommen werden. Immerhin entspricht die Todessumme nicht dem errechneten Bedarfsbetrag.

Was passiert im Falle einer Scheidung?

Sollte man in diesem Fall seinen Partner nicht mehr finanziell absichern, sollte der Versicherungsnehmer die Risikolebensversicherung abändern. Die Versicherung kann leicht die bezugsberechtigte Person im Todesfall ändern.

Kann ein Versicherer mich ablehnen?

Ja diese Möglichkeit haben die Versicherer generell, da es sich nicht um eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung handelt. Der Grund liegt in der Regel in einem überdurchschnittlich hohen Sterberisiko. Dies liegt zum Beispiel bei einer potentiell tödlichen Erkrankung vor. Aber auch sehr risikobelastete Berufe oder Hobbies (Kampfsport/Ski) können zu einer Ablehnung führen.
Grundlage dafür ist meist eine nicht bestandene Gesundheitsprüfung. Aber auch das Alter des potentiellen Versicherungsnehmers. Ab 75 Jahren gibt kein Versicherungsanbieter Risikolebensversicherungen mehr aus. Mache Anbieter stoppen bereits bei 70 oder 65 Jahren.

Gibt es Risikolebensversicherungen ohne vorherige Gesundheitsprüfung?

Nein, seit März 2010 werden solche Verträge nicht mehr angeboten. Bis dahin gab es jedoch auch lediglich einen Versicherer, der eine Risikolebensversicherung ohne eine Gesundheitsprüfung angeboten hat. Der verwendete verkürzte Fragebogen zielte jedoch eher auf junge Eltern ab und die Altersgrenze lag bei 45 Jahren.

Lohnt sich ein Vergleich?

Wie bei fast allen Versicherungsdingen lohnt ein Vergleich natürlich. Die Beiträge und Leistungsumfänge sind recht unterschiedlich. Dabei geht es darum, vor allem einen Vertragsumfang zu finden, die genau das umfasst, was man braucht. Alle überflüssigen Versicherungsdetails kosten nur unnötiges Geld.

Was sagt die Stiftung Warentest zu Risikolebensversicherungen?

Die Verbraucherschützer haben eine Vielzahl von Versicherungsangeboten untereinander vergleichen. Generell zeigte die Analyse, dass vor allem Rauchen und hohes Alter die Beitragssummen beeinflussen.
Weiterhin ist es sinnvoll, eine Risikolebensversicherung über einen langen Zeitraum möglichst früh abzuschließen. So kann man unabhängig vom Versicherungsanbieter erhebliche Beitragsanteile sparen.

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