Passwort-Manager im Vergleich

 In Allgemein

Jeder kennt das Problem, für die Nutzung vieler Webseiten muss ein eigener Account erstellt werden, der mit einem Passwort geschützt wird. Die Seiten und Accounts, die häufig genutzt werden, können auch nach Wochen noch problemlos angeklickt werden. Das Passwort ist geläufig und wird schnell vergessen. Wer aber vor einem Jahr bei einem Online-Reiseanbieter eine Reise gebucht hat und nun erneut auf Angebotssuche gehen möchte, bleibt ausgesperrt, wenn das Passwort vergessen wurde. Nur umständliche Anmeldeverfahren über Linkanwendungen, die an die, bei der Anmeldung hinterlegte E-Mailadresse, gesendet werden, können einen erneuten Zugang ermöglichen. Das Problem dabei ist aber, dass wieder ein neues Passwort kreiert werden muss. Wer besonders schlau ist, notiert sich seine Passwörter. Dieses Prinzip kann aber auch fehlschlagen. Kommt die Passwortliste abhanden oder fällt in falsche Hände, werden die Probleme noch größer. Passwortmanager sollen helfen, die Nutzung von Internetseiten, die mit einem Passwort geschützt sind, zu erleichtern und Passwörter sich zu verwalten.

 

Die Funktionsweise von einem Passwortmanager

Passwörter sollen nicht einfach nur die Privatsphäre im Internet schützen, sondern auch persönliche Daten und Nutzungsmerkmale. Immer mehr User kaufen online in Shops ein, bei denen sie per Tastenklick mit PayPal oder Bankeinzug bezahlen. Wird ein Account bei einem Onlineshop gehackt, können die Hacker auf Kosten anderer Waren bestellen. In der Vergangenheit wurden Fälle bekannt, da saßen die Hacker in der Nachbarwohnung, daher konnten die kriminellen „Einkäufer“ noch nicht einmal an einer geänderten Versandadresse konnten die Hacker identifiziert werden. Damit derartige Onlineverbrechen nicht passieren können, sind sichere Passwörter von entscheidender Wichtigkeit. Vor allem, weil die meisten Internetuser auch ihre Bankgeschäfte online tätigen.

Ein Passwort-Manager speichert die ausgewählten Passwörter sicher ab. Damit sich die Investition in die Software lohnt, sollten bestenfalls unbegrenzt viele Passwörter abgespeichert werden können. Mittlerweile müssen schon Zugangsaccounts erstellt werden, wenn User Kochrezepte oder andere Themen recherchieren möchten. Es ist daher davon auszugehen, dass die Zahl der notwendigen Passwörter in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen wird. Wird aktiv und häufig im Internet unterwegs ist, kennt sich sonst bald gar nicht mehr aus. Ein Passwortmanager sollte nicht nur für ein paar Monate ein nützlicher Begleiter sein, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg.

Um die im Passwortmanager gespeicherten Passwörter verfügbar zu machen, muss ein Masterpasswort eingegeben werden. Die kann nicht gespeichert werden, der User muss es sich merken. Je länger und aufwendiger das Masterpasswort gestaltet ist, desto sicherer ist es. Um die Sicherheit des Passwortmanagers noch weiter zu erhöhen, sollte das Masterpasswort in regelmäßigen Abständen geändert werden.

 

Sichere Passwörter mit einem Passwortmanager generieren

Experten sagen, dass Passwörter besonders sicher sind, wenn sie mindestens aus einer Aneinanderreihung von 12 Zeichen konfiguriert sind, die aus Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen. Die meisten Nutzer sind dafür nicht nur zu einfallslos, sie können sich die „sicheren“ Passwörter auch nicht merken. Die meisten Accounts sind daher mit unsicheren Passwörtern geschützt, damit sie möglichst einfach einzugeben sind. Für Internetnutzer, die keinen Passwortmanager besitzen, ist das die einzige Chance, dem Passwortwirrwarr Herr zu werden.

Passwortmanager können sich nicht nur alle Passwörter merken, diese zuordnen und sichern, viele können zusätzlich sichere Passwörter generieren. Mit diesen sicheren Passwörtern wird es für Hacker immer schwerer, passwortgeschützte Accounts zu hacken. Wer seine persönlichen Daten, Bankdaten und passwortgeschützte Accounts wirklich sicher machen möchte, sollte sich daher einen Passwortmanager anlegen. Die Sicherheit im Netz muss nicht teuer sein. Gute Passwortmanager sind schon unter 50 Euro erhältlich. Diese Preise stehen in keinem Verhältnis zu dem Schaden, der Usern widerfahren kann, wenn unsichere Passwörter Unbefugten den Zugang zu sicheren Seiten ermöglichen.

 

Für wen sind Passwortmanager geeignet?

Passwortmanager sind eigentlich für jeden Internetnutzer geeignet, der das Internet aktiv nutzt. E-Mailadressen, Onlinebankingaccount, Internetshops, PayPal-Accounts und viele andere Seiten sind mittlerweile durch Passwörter geschützt. Es werden täglich mehr. Wer über das Internet einkauft, sich bei sozialen Netzwerken angemeldet hat und regelmäßig E-Mails empfängt und sendet, ist potenziell gefährdet, gehackt zu werden. Die Risiken werden schnell unterschätzt. Wer sich aber einmal die Zeit nimmt, ganz genau darüber nachzudenken, was alles passieren kann, wenn die eigenen Passwörter in die falschen Hände kommen, ist alarmiert. Häufig werden Missbräuche viel zu spät entdeckt, zumeist erst dann, wenn schon beachtlicher Schaden entstanden ist. Wer fahrlässig handelt, braucht auf Hilfe oder Entschädigungen nicht zu hoffen.

 

Wie der passende Passwortmanager gefunden werden kann

Wer sich dazu entschlossen hat, einen Passwort-Manager für den privaten Gebrauch anzuschaffen, ist schnell überfordert. Die Hersteller geben unzählige Features an, die auf den ersten Blick nur schwer vergleichbar sind. Schnell kommt die Frage auf, welche Leistung ein Passwort-Manager erfüllen muss. Reicht ein günstiges Angebot aus, oder ist der teuerste Passwort-Manager auch der beste? Am einfachsten kann eine Kaufentscheidung getroffen werden, wenn die Funktionen von einem Passwortmanager in Kategorien unterteilt werden. Die Beschreibungen werden dann viel übersichtlicher und können einfacher verglichen werden.

 

An erster Stelle sollte die Sicherheit stehen

Wer sich für den Kauf von einem Passwortmanager entscheidet, wünscht sich Sicherheit auf allen Ebenen. Daher sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Sichere Passwort-Manager sollten daher über folgende Funktionen verfügen:

  • die Speicherfähigkeit für Passworte sollte möglichst hoch, am besten unbegrenzt sein
  • die bisher verwendeten Passwörter sollten nicht nur einfach übernommen, sondern auch auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. Bei dieser Kontrolle werden sichere Passworte übernommen und grün markiert, unsichere Passwörter abgelehnt und rot markiert, annehmbare, aber nicht überaus sichere Passwörter werden übernommen und gelb markiert.
  • sichere Passwörter können vom Passwort-Manager generiert werden. Wer ganz sicher sein möchte, sollte sich seine sicheren Passwörter von einem geeigneten Passwort-Manager generieren lassen. Die neuen Passwörter, die aus komplizierten Zeichenfolgen, bestehend aus Zahlen, Sonderzeichen, Groß- und Kleinbuchstaben bestehen, können mit dem Nutzer als Person nicht mehr in Verbindung gebracht werden. Wer den Namen von seinem Mann/Frau, Kind oder Enkel, mit dem dazugehörigen Geburtsdatum als Passwort wählt, ist schnell enttarnt.
  • für jeden einzelnen, passwortgeschützten Account, sollte ein anderes Passwort verwendet werden. Da sich Passwörter so schwer merken lassen, verwenden viele User immer wieder dasselbe Passwort für unterschiedliche Accounts. Dieses Verfahren ist grob fahrlässig und macht Hackern die Arbeit leicht.
  • regelmäßige Sicherungskopien, die das System alleintätig durchführt, verhindern einen Datenverlust bei der Sicherung der Passwörter.
  • bei der richtigen Auswahl lassen sich auch externe Dateien über einen Passwortmanager mit einem sicheren Passwort schützen
  • bei einigen Programmen wird eine zusätzliche Installation auf unterschiedlichen Geräten überflüssig, wenn die wichtigen Daten auf einem USB-Stick gezogen werden, damit dieser auch unterwegs, ohne großen Aufwand, den Zugang auf die Daten erlaubt

Wie komfortabel ist die Passworteingabe?

Damit die eigenen Accounts im Internet nicht nur bestens mit einem sicheren Passwort geschützt sind, sondern auch schnell und einfach zu öffnen sind, sollte der Passwortmanager einfach und komfortabel anwendbar sein. Bei manchen Programmen können die jeweiligen Passworte ausgelesen, kopiert und in die Passwortzeile beim Einloggen eingefügt werden. So geraten zwar keine Passwörter in Vergessenheit, die tägliche Internetrecherche kann aber ziemlich eingeschränkt werden. Es geht auch einfacher. Wer häufig im Internet unterwegs ist, sollte hier nicht auf den Cent achten. Ein komfortabel nutzbarer Passwort-Manager macht sich schnell bezahlt. Folgende Funktionen können die sichere Passworteingabe merklich erleichtern:

  • das automatische Erkennen
  • das automatische Ausfüllen
  • die Nutzung auf verschiedenen Browsern
  • die mobile Nutzung
  • Datensynchronisation

Gerade dann, wenn alle sicheren Passwörter in einem Passwortmanager gespeichert sind, kennt kein Nutzer mehr die unterschiedlichen Passwörter auswendig. Es ist dann sehr hinderlich, wenn die jeweiligen Passwörter immer aufwendig einkopiert werden müssen. Hinzu kommt, dass auf einem Computer verschiedene Browser genutzt werden. Der ausgewählte Passwortmanager sollte im besten Fall nicht nur mit den genutzten Browsern kompatibel sein, sondern auch mit mobilen Anwendungen und Apps. Wer seine Accounts auch mit dem Smartphone oder Tablet nutzen möchte, ist ansonsten ziemlich eingeschränkt. Wer häufig im Internet auf Schnäppchenjagd geht und online bezahlt, tut sich leichter, wenn auch persönliche Daten vom Passwortmanager übernommen und eingefügt werden können. Bei BIC und IBAN sind dann Zahlendreher nicht mehr möglich.

 

Bedienerfreundlichkeit und Support

Bei der Auswahl von einem passenden Passwort-Manager können kostenfreie Testversionen hilfreich sein. Einige Hersteller bieten zeitlich begrenzte Testversionen zum kostenlosen Download an, die allerdings auch in den Funktionen eingeschränkt sind. Trotzdem können sich interessierte Internetnutzer schnell und einfach ein Bild davon machen, was Passwort-Manager alles bieten können. Die kostenpflichtige Version kann nur noch besser und komfortabler sein. Es wird dann schnell ersichtlich, ob ein Passwort-Manager zum individuellen, eigenen Surfverhalten passt und einfach in der Bedienung ist.

Wer sich prinzipiell dazu entschlossen hat, einen Passwort-Manager anzuschaffen, sollte sich auch den Support anschauen, den die Hersteller anbieten. Es kann sehr einschränkend sein, wenn es einmal zu Problemen kommt, und alle Passwörter, die den Zugang zu den ausgewählten passwortgeschützten Seiten ermöglichen, nicht verfügbar sind. Wer sich nicht alleine auf den Herstellersupport verlassen möchte, kann seine neuen, sicheren Passwörter noch einmal zusätzlich auflisten und notieren. Besonders dann, wenn mit einem neuen Passwort-Manager sichere Passwörter aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen kreiert wurden, wird kein User in der Lage sein, seine eigenen Passwörter zu knacken, wenn diese mal nicht verfügbar sind. Ein kundenfreundlicher Support ist daher mindestens so wichtig, wie umfangreiche Funktionen von einem Passwort-Manager.

 

Welche Passwort-Manager gibt es

1. Der KASPERSKY PASSWORD MANAGER

Der Kaspersky Password Manager ist sehr preisgünstig, bietet unterschiedliche, individuelle Einstellungsmöglichkeiten und trotz einfacher Bedienung einen hohen Schutz.

Folgenden Funktionen sind verfügbar:

  • der Zugriff auf das System erfolgt mit einem Master-Passwort
  • mithilfe einer virtuellen Tastatur wird ein sicherer Schutz gegen Keylogging geboten
  • sichere Passwörter können mit einem Passwortgenerator erstellt werden
  • die Zwischenablage ist geschützt
  • Sicherungskopien werden erstellt
  • das System erkennt automatisch passwortgeschützte Loginanfragen und füllt diese dann selbsttätig aus, Felder, die individuell manuell ausgefüllt werden müssen, werden farblich markiert
  • das System kann von mehreren Nutzern verwendet werden, da ein Servermodul enthalten ist
  • Identitäten, Dateianhänge, Lizenzen und EC-Karten werden geschützt
  • Dateien werden synchronisiert
  • das System ist mit folgenden Browsern kompatibel: Google Chrome, Mozilla Firefox und Internet Explorer
  • die mobile Nutzung ist über USB-Stick, die Android-App und die IOS (iPhone) App, möglich
  • die Nutzung erfolgt einfach über Mausklick
  • die Bedieneroberfläche ist benutzerfreundlich und auf deutscher Sprache
  • das Einstellen von persönlichen Favoriten ist möglich
  • der System-Tray ermöglicht einen schnellen Zugriff
  • URL-Schutz
  • Erinnerungsmeldungen, wenn die Passwörter ersetzt werden sollen
  • ausgewählte Webseiten können direkt geöffnet werden
  • über eine Cloud kann auf das System weltweit zugegriffen werden
  • eine Testversion ist verfügbar
  • 256-Bit AES Encryption
  • Kennwörter können mit ausgewählten Kontakten geteilt werden
  • der Kundensupport wird über Mail, Chat und Telefon angeboten, Fragen können auch über das Forum (Community), Tutorials, einem Handbuch, dem Hilfe-Funktion-Programm im System oder über FAQs, geklärt werden

Besonderheiten: Der Kaspersky Password Manager ist bestens für alle geeignet, die ihre Passwörter schützen möchten, E-Mails versenden, auf sozialen Netzwerken angemeldet sind und auch Onlineshops nutzen.

Phishing-Versuche und gefälschte Seiten werden erkannt und der Nutzer dagegen geschützt. Bei dem Anklicken von Webseiten, auf denen der Nutzer mehrere Account besitzt, wird nachgefragt, welcher Account ausgewählt werden soll. Das System läuft unter Windows XP SP3, Vista, 7, 8, 8.1, Mac OS, Android und IOS. Um einen Missbrauch vorzubeugen, meldet sich der Passwort-Manager selbsttätig ab, wenn er nicht verwendet wird. Kommt es dann einmal zu einem Geräteverlust oder -diebstahl, kann auf die abgespeicherten Passwörter ohne Eingabe des Master-Passworts nicht zugegriffen werden. Das Preis- / Leistungsverhältnis ist sehenswert.

 

2. STEGANOS PASSWORT-MANAGER 17

Der Steganos Passwort-Manager 17 kostet nur wenige Euro mehr als der Kaspersky Manager, bietet aber einige unterschiedliche Funktionen. Das Preis- / Leistungsverhältnis kann sich auch hier absolut sehen lassen. Folgende Funktionen sind in diesem sicheren System verfügbar:

  • sämtliche, abgespeicherten Passwörter, sind mit einem Master-Passwort geschützt
  • das System ist vor Wörterbuchangriffen abgesichert
  • eine virtuelle Tastatur schützt vor Keylogging
  • das System überprüft die Keywordsicherheit
  • Passwortdateien werden vom System bereinigt
  • Sicherheitswarnungen werden vom System versendet, wenn ein Passwort gehackt oder erneuert werden soll
  • ein Passwortgenerator kreiert sichere Passwörter
  • externe Dateien können verschlüsselt werden
  • Eingabefelder, in die Passwörter eingefügt werden müssen, werden automatisch erkannt und selbsttätig ausgefüllt
  • Dateien können synchronisiert werden
  • mehrere Nutzer können das System verwenden, da ein Servermodul enthalten ist
  • eine TAN-Unterstützung ist verfügbar
  • die Nutzung erfolgt per Mausklick
  • individuell angepasste Benutzermodi und persönliche Favoriten sind möglich
  • Kennwörter können mit ausgewählten Kontakten geteilt werden
  • passwortgeschützte Webseiten können direkt geöffnet werden
  • der Systemtray ermöglicht einen Schnellzugriff
  • die Systemoberfläche ist auf deutscher Sprache und benutzerfreundlich
  • eine Cloud ermöglicht den weltweiten Zugriff auf das System
  • Passwortlisten können ausgedruckt werden
  • eine kostenlose Testversion ist verfügbar
  • kostenlose Updates
  • AES-256-Bit-Verschlüsselung
  • das Programm ist mit folgenden Browsern kompatibel: Google Chrome, Mozilla Firefox, Internet Explorer
  • die mobile Nutzung ist über einen USB-Stick, die Android- und IOS (iPhone)-App, möglich
  • Fragen können über den E-Mail-Support, über das Forum (Community), dem Handbuch, der Hilfe-Funktion im Programm oder den FAQs, geklärt werden

Besonderheiten: Der Steganos Passwort-Manager 17 läuft unter folgenden Betriebssystemen: Windows 7, 8, 8.1, 10, Android und IOS. Das Programm kann von verschiedenen Endgeräten genutzt, aber die Stammdaten nur vom Hauptrechner aus bearbeitet, werden. Einfache Bedienbarkeit, hohe Sicherheit und sehr gutes Preis- / Leistungsverhältnis.

 

3. MCAFEE LIVESAFE

Der Passwort-Manager McAfee LiveSafe hat einen relativ hohen Anschaffungspreis, bietet aber auch einen effektiven Schutz gegen die unterschiedlichsten Bedrohungen. Die Lizenz ist für eine unbegrenzte Geräteanzahl verwendbar. Die Investition lohnt sich daher für Familien, in denen viele Endgeräte genutzt werden. Folgende Funktionen sind im Programm enthalten:

  • das Programm wird mit einem Master-Passwort geschützt
  • die Zwischenablage ist ebenfalls geschützt
  • mithilfe einer virtuellen Tastatur ist ein effektiver Schutz vor Keylogging gegeben
  • die Sicherheit der ausgewählten Passwörter wird überprüft
  • die Passwortdateien werden bereinigt
  • Sicherheitswarnungen werden vom System versendet, wenn ein Passwort gehackt wurde oder Passwörter erneuert werden sollen
  • mithilfe von einem Passwortgenerator können sichere Passwörter erstellt werden
  • externe Dateien können verschlüsselt werden
  • passwortgeschützte Webseiten werden erkannt und automatisch ausgefüllt
  • Sicherungskopien werden erstellt
  • Dateien werden synchronisiert
  • True Key, gesichert über Gesichtserkennung, Fingerprint oder E-Mail-Verifizierung
  • mehrere unterschiedliche Nutzer können das Programm nutzen, da ein Servermodul vorhanden ist
  • die Passwortnutzung wird statistisch erfasst
  • Dateianhänge, Lizenzen, Identitäten, Papierkorb und EC-Karten werden geschützt
  • die bedienerfreundliche Benutzeroberfläche ist auf deutscher Sprache
  • mithilfe einer Cloud ist ein weltweiter Zugriff möglich
  • integrierter Kinderschutz
  • Fernlöschung, Wiederherstellung oder Sicherung der eigenen Daten
  • die Nutzung erfolgt per Mausklick, ein Systemtray ermöglicht den Schnellzugriff
  • eine kostenlose Testversion ist verfügbar
  • Fragen können über den Chat-, Mail- oder Telefon-Support, das Handbuch, dem Forum (Community), Tutorials oder FAQs, geklärt werden
  • folgende Browser sind kompatibel: Safari, Google Chrome, Mozilla Firefox und Internet Explorer
  • die mobile Nutzung ist über die Android- oder IOS (iPhone)-App, möglich

Besonderheiten: Bei dem McAfee LiveSafe werden nicht nur die Passwörter sicher abgespeichert, generiert und verwendet, sondern auch persönliche Daten (wie die Identität) vor Spyware geschützt. Anti-Phishing- und Anti-Viren-Funktionen, eine 2-Wege-Firewall und ein Echtzeit-Scan (mit WLAN- und Internet-Schutz) sind ebenfalls enthalten. Die Passwortverwaltung ist intuitiv nutzbar. Das Programm läuft unter folgenden Betriebssystemen: Windows 7, 8, 8.1, 10, MAC OS, IOS, Android. Mit Geld-zurück-Garantie (innerhalb von 30 Tagen). Der höhere Verkaufspreis ist nicht unberechtigt, da das Programm sehr viele Sicherheitsmerkmale bietet, daher ist das Preis- / Leistungsverhältnis als gut zu bezeichnen.

 

Fazit

Ein Passwort-Manager kann nicht nur Ordnung in die Welt der Passwörter bringen, sondern die Nutzung passwortgeschützter Seiten sicherer gestalten. Bei fast allen Passwort-Managern, die im Handel erhältlich sind, ist eine Funktion zum Generieren sicherer Passwörter enthalten. Diese Funktion sollte unbedingt genutzt, da die Angst vor Passwörtern, die schnell vergessen werden, nicht mehr notwendig ist. Diese Aufgabe übernimmt der Passwort-Manager. Lediglich das Masterpasswort ist notwendig, damit ein Passwort-Manager aktiv wird. Das Masterpasswort sollte nach Möglichkeit etwa alle 6 Monate gewechselt werden und ausgesprochen sicher sein. Schaffen es Hacker, das Masterpasswort zu hacken, haben sie auch Zugriff auf den Passwort-Manager. Je länger ein Passwort ist, das aus unterschiedlichen Zeichen, bestehend aus Zahlen, Buchstaben (Klein- und Großschreibung) und Sonderzeichen, desto sicherer ist es. Wichtig ist auch, dass der ausgewählte Passwort-Manager zum verwendeten Browser passt und möglichst auch mobil genutzt werden kann. Wer seine Apps über das Smartphone oder Tablet unterwegs nutzen möchte, braucht auch hier immer wieder seine Passwörter.

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