Versicherungen für freiberufliche oder selbstständige Ingenieure

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Wer als selbständiger oder freiberuflicher Ingenieur erfolgreich sein will, muss mit den Kunden und Auftraggebern sehr eng zusammenarbeiten. Dabei muss er mit sensiblen Daten umgehen, ein teilweise hohes Budget verwalten und natürlich die zugesagten Planungen fristgerecht zum Erfolg führen. Die Last der Verantwortung ist dabei für den Ingenieur enorm. Daher sollte ein Ingenieur immer über ein gut abgestimmtes Versicherungspaket verfügen.

 

Warum muss ein Ingenieur versichert sein?

Ein Ingenieur muss stets sorgfältig und äußerst gewissenhaft arbeiten. Dennoch kann es, trotz aller Vorsicht, zu Planungs-, Berechnungs- oder Beratungsfehlern kommen. Das Haftungsrisiko liegt dann in der Regel beim Ingenieur. Folgeschäden wie Vermögens-, Sach- oder Personenschäden können in einem solchen Fall, insbesondere für freiberufliche beziehungsweise selbständige Ingenieure, schnell zu einer existenzbedrohenden Gefahr werden. Eine individuell auf den Ingenieur abgestimmte Versicherung kann hier vor beruflichen Risiken einen soliden Schutz bieten.

 

 

Welche Versicherungen sind für einen freiberuflichen oder selbständigen Ingenieur wichtig?

Ein Ingenieur sollte folgende vier Versicherungen abschließen:

 

Was ist eine Berufshaftpflichtversicherung?

Die Berufshaftpflichtversicherung ist auf die Risiken bestimmter Berufe und Berufsgruppen ausgerichtet. Dazu gehören unter anderem Ärzte, Architekten und Ingenieure.

In manchen Bundesländern ist eine Berufshaftpflichtversicherung für Ingenieure vorgeschrieben. Wer sich nicht sicher ist kann sich diesbezüglich bei den zuständigen Berufskammern informieren.

Das Leistungspaket der Berufshaftpflicht umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Personenschäden
  • Sachschäden
  • Vermögensschäden

 

Was sind Personenschäden?

Werden durch den Fehler des Ingenieurs Personen verletzt, übernimmt die Haftpflichtversicherung alle Schäden die im Zusammenhang mit den Personenschäden stehen. Dazu gehören beispielsweise die Kosten , die für eine Heilbehandlung anfallen.

 

Was sind Sachschäden?

Sind Sachen beschädigt oder vernichtet worden, so erstattet die Versicherung die Kosten, die durch die Reparatur oder Wiederherstellung der Sache entstanden sind.

 

Was ist unter einem Vermögensschaden zu verstehen?

Als Vermögensschaden wird bezeichnet, wenn durch das Handeln des Ingenieurs einem anderen Menschen ein finanzieller Schaden zugefügt wird. In diesem Fall ersetzt die Versicherung zum Beispiel die Kosten für Nutzungs-, Verdienst oder Gewinnausfälle des Geschädigten Dritten.

Da der Ingenieur das Haftungsrisiko trägt, muss er zwangsläufig auch für Fehler von Subunternehmern und Angestellten gerade stehen. Im schlimmsten Fall würde sogar auf sein privates Vermögen zugegriffen werden. Eine gute Versicherung bietet hier eine effektiven Schutz vor Vermögensschäden.

 

Wo gilt die Berufshaftpflichtversicherung?

Die Berufshaftpflichtversicherung findet für alle beruflichen Tätigkeiten des Ingenieurs Anwendung, die in Deutschland stattfinden.
TIPP: Ist der Ingenieur häufig im Ausland tätig so muss auf jeden Fall beim Versicherer geklärt werden, ob der Versicherungsschutz auch außerhalb Deutschlands greift. Gegebenenfalls muss eine andere Versicherungslösung gefunden werden.

 

Welche Bedeutung hat eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung für einen Ingenieur?

Verursacht der Ingenieur einen Schaden, endet die oft daraufhin folgende Streitigkeit nicht selten vor Gericht. Das Kostenrisiko für den Ingenieur ist dabei in der Regel sehr hoch. Durch eine Rechtsschutzversicherung, die beispielsweise die Anwalts-und Gerichtskosten bezahlt, kann die finanzielle Belastung des Ingenieurs teilweise erheblich reduziert werden.

 

Welche Leistung bietet eine Elektronikversicherung?

Der Ingenieursberuf erfordert immer mehr den Umgang mit elektronischen Geräten wie zum Beispiel Computer, Messgeräte oder moderne Kommunikationsanlagen. Wird eines dieser Geräte zum Beispiel durch einen Überspannungsschaden beschädigt oder kommt abhanden, ist das meist mit hohen Kosten verbunden. Eine Elektronikversicherung übernimmt in solchen Fällen die Kosten und entlastet damit den Ingenieur zumindest in finanzieller Hinsicht.

Die meisten Haftpflichtversicherungen übernehmen nicht die Kosten, die durch einen Programmschaden oder einem Datenverlust entstehen. Hier ist es ratsam den Versicherungsschutz beim Versicherer entsprechend zu erweitern.

 

Muss ein selbständiger oder freiberuflicher Ingenieur eine private Krankenversicherung abschließen?

In Deutschland ist jeder gesetzlich verpflichtet krankenversichert zu sein. Eine Ausnahme gibt es nicht.

 

Gesetzliche oder private Krankenversicherung, welche ist die Richtige?

Selbstständige und Freiberufler werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Daher bleibt nur der Weg in die private Krankenversicherung. Welche Vorteile bietet eine private Krankenversicherung? Die private Krankenversicherung hat vor allem den Vorteil der Tarifvielfalt. Das bedeutet, dass der Tarif der Krankenversicherung den persönlichen und finanziellen Möglichkeiten des Ingenieurs angepasst werden kann. Allerdings kosten gehobene Leistungen auch entsprechendes Geld.

 

Wer hat das optimale Versicherungspaket für Ingenieure im Angebot?

Wer eine Versicherung für freiberufliche oder selbstständige Ingenieure sucht, sollte unbedingt die verschieden Versicherungen sowie deren Versicherungsleistungen und Tarife online genau ansehen. Allerdings ist das Angebot an spezifischen Versicherungen für Ingenieure fast unüberschaubar groß. Hier leisten Vergleichsportale im Internet gute Dienste. Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Service der Portale lässt sich in der Regel schnell und bequem das individuell passende Versicherungspaket für freiberufliche oder selbstständige Ingenieure finden.

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