Geschäftskonten im Vergleich

 In Finanzen

Geldeingang p.m.
Euro
∅ Guthaben:
Euro
Zusatzoptionen:
ec-Karte
Kreditkarte
Nur Filialbanken
Beleglose Buchungen p.m.
Beleghafte Buchungen p.m.
Unternehmensart:
 
Zahlungseingang: 3000 € / Guthaben: 5000 €
Fidor Bank Smart Geschäftskonto
0,00 €
  • 0,00 € beleglos
  • 0,00 € beleghaft
N26 N26 Business
0,00 €
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
netbank Geschäftskonto Basic
42,00 €
  • 0,07 € beleglos
  • 10,00 € beleghaft
Deutsche Skatbank TrumpfKonto Business
60,00 €
  • 0,10 € beleglos
  • 2,00 € beleghaft
netbank Geschäftskonto Premium
72,00 €
  • 0,00 € beleglos
  • 10,00 € beleghaft
Deutsche Bank Business AktivKonto
90,00 €
  • 0,15 € beleglos
  • 1,50 € beleghaft
Holvi Pro-Konto
96,00 €
  • 0,00 € beleglos
  • 0,00 € beleghaft
Postbank Business Giro
142,80 €
  • 0,12 € beleglos
  • 0,99 € beleghaft
Deutsche Bank Business PlusKonto
202,80 €
  • 0,10 € beleglos
  • 1,00 € beleghaft
Postbank Business Giro aktiv
228,24 €
  • 0,12 € beleglos
  • 1,50 € beleghaft
Postbank Business Giro aktiv plus
251,76 €
  • 0,08 € beleglos
  • 1,50 € beleghaft
Deutsche Bank Business KomfortKonto
268,80 €
  • 0,05 € beleglos
  • 0,75 € beleghaft
Holvi Basic-Konto
300,00 €
  • 0,50 € beleglos
  • 0,50 € beleghaft
Deutsche Bank Business BestKonto
598,80 €
  • 0,00 € beleglos
  • 0,75 € beleghaft
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 27.07.2017. Alle Angaben ohne Gewähr, © financeAds.net

Wer ein neues Gewerbe gründet, sollte auch auf ein Geschäftskonto nicht verzichten. Über dieses Konto werden alle Zahlungsein- und Ausgänge gebucht, so dass Sie einen besseren Überblick über Ihre Finanzen erhalten. Viele Banken bieten Ihren Kunden ein Geschäftskonto an. Allerdings eignet sich nicht jeder Kontentyp für alle Unternehmensarten. So können Einzelunternehmer oder Freiberufler auch auf ein zusätzliches Girokonto zurückgreifen.

Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen die drei besten Banken aus unserem Test für vorstellen und erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten und was es zu beachten gibt.

 

Wer kann ein Geschäftskonto eröffnen?

Ein Geschäftskonto können Sie nur als Freiberufler, Selbstständiger oder Unternehmer eröffnen. Dazu zählen auch Kleinunternehmer, eine GbR, GmbH, OHG, KG, Existenzgründer, AG Und UG.

 

Was ist ein Geschäftskonto?

Das Geschäftskonto wird von Freiberuflern, Unternehmen oder Selbstständigen als Anlage- und Zahlungsverkehrskonto genutzt. Somit kann das Privatvermögen vom Geschäftsvermögen getrennt werden. Aber auch Tagesgeld- oder Festgeldkonten können als Firmenkonto deklariert werden.

Wenn Sie nur niedrige Einkünfte als Freiberufler haben, können Sie auch privat auf Ihren Namen ein Konto eröffnen und dieses dann als Geschäftskonto nutzen.

 

Wer muss ein Firmenkonto führen?

Nur haftungsbeschränkte Unternehmen werden verpflichtet ein Firmenkonto zu führen. Dazu zählen zum Beispiel AGs oder GmbHs. Auch wenn alle anderen Formen nicht dazu verpflichtet sind, macht dieses durchaus Sinn. Somit können Sie einfacher die geschäftlichen von den privaten Finanzen trennen.

Bereits beim Start in Ihre Selbstständigkeit sollten Sie ein Geschäftskonto eröffnen. Dadurch vermeiden Sie bei einer möglichen Steuerprüfung unnötige Komplikationen. Wenn Sie Ihr Konto für geschäftliche Zwecke nutzen, ist die Bank außerdem zu mehr Transparent verpflichtet. Wechseln Sie erst später von Ihrem Privatkonto zu einem Geschäftskonto, kann dies zudem mit hohem Aufwand verbunden sein und ebenfalls zu Fehlbuchungen führen. Denn Sie müssen zusätzlich all Ihre Geschäftspartner über den Wechsel informieren und auch die offiziellen Papiere wie Briefbögen oder Rechnungen ändern.

Starten Sie bereits zu Beginn Ihrer selbstständigen Tätigkeit mit einem Firmenkonto.

 

Das private Girokonto als Geschäftskonto nutzen

Sollten Sie sich trotzdem dazu entscheiden Ihr Girokonto gleichzeitig als Geschäftskonto zu nutzen, kann dies auch zu Schwierigkeiten mit dem Finanzamt oder der Bank führen. Viele Banken verbieten es nämlich mittlerweile, dass ein Privatkonto auch als Geschäftskonto genutzt wird. Dies kann zu einer fristlosen Kündigung führen.

Für Ihre Steuererklärung müssen Sie beim Finanzamt alle Nachweise vorlegen. Sind die Konten nicht getrennt, müssen Sie dann auch Ihre privaten Transaktionen offenlegen. Zudem wird es deutlich schwieriger die privaten und geschäftlichen Ausgaben zu trennen.

 

Was ist der Unterschied zu einem normalen Girokonto?

Vom Funktionsumfang sind die beiden Konten identisch und Sie können Daueraufträge einrichten, Lastschriften beauftragen oder Überweisungen erledigen. Sie können auch bei Ihrem Geschäftskonto Geld am Automaten abheben oder Bargeld auf Ihr Konto einzahlen.

Kostenlose Konten erhalten aber nur Freiberufler oder Kleinunternehmer in Form eines Girokontos. Bilanzierungspflichtige Unternehmen oder auch der Mittelstand werden verpflichtet ein Firmenkonto zu führen. Dies macht sich in den monatlichen Gebühren bemerkbar und sollte nicht außer Acht gelassen werden.

 

Bietet ein Geschäftskonto Vorteile?

Wenn Sie ein Geschäftskonto eingerichtet haben, können Sie Ihren Kunden anbieten die fälligen Rechnungen per Lastschrift einzuziehen. In der Regel haben Kunden mit einem Geschäftskonto auch einen speziellen Berater und bieten weitere exklusive Leistungen an. Hierzu gehört zum Beispiel die Einrichtung eines kostenlosen Fremdwährungskontos oder eine kostenlose Kreditkarte. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall, da nicht nur die Konditionen, sondern auch die Leistungen zwischen den verschiedenen Banken recht unterschiedlich sein können.

 

Direktbank vs. Filialbank

Ob Sie sich am Ende für eine Direkt- oder Filialbank entscheiden, liegt ganz an Ihren Bedürfnissen. Direktbanken locken oft mit besseren Konditionen. Dafür haben Sie dort keinen direkten Ansprechpartner und müssen Ihre Anliegen per Telefon oder E-Mail vorbringen. Die Hausbank kann Ihnen einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellen und Sie persönlich beraten.

Benötigen Sie selten oder keine Beratung, ist eine Direktbank oft die bessere Wahl.

Können die Kosten für das Konto steuerlich geltend gemacht werden?

Alle Kosten die durch Ihr Geschäftskonto entstehen, können Sie steuerlich geltend machen. Dazu gehören:

  • Gebühren für EC- und Kreditkarten
  • Kontoführungsgebühren
  • Zinsen für einen Geschäftskredit
  • Transaktionsgebühren
  • Portogebühren

Aus diesem Grund ist es auch besonders wichtig, dass Sie Ihr Privatkonto von Ihrem Geschäftskonto trennen. Erfolgen alle Ihre Buchungen von einem privaten Girokonto, können Sie am Ende nicht mehr plausibel darstellen, dass entstehende Kosten rein geschäftlich entstanden sind.

 

Trotz Schufa-Eintrag ein Geschäftskonto

Wenn Sie Bonitätsprobleme haben, wird es recht schwer ein Geschäftskonto zu eröffnen. Das ist als Privatperson schon oft recht schwierig. Viele Banken werden Ihnen dies verweigern. Einige Banken bieten aber Guthabenkonten an, bei der Sie dann eine Prepaid Kreditkarte erhalten. Hier erhalten Sie eine Guthabenverzinsung, aber keinen Dispokredit. Eine gute Option, wenn Ihnen sonst keine Möglichkeiten mehr bleiben.

 

Kontoüberziehung und Buchungen

Guthabenzinsen gibt es heute kaum noch auf eine Bank. Dafür sind die Zinsen für eine geduldete Überziehung meist höher als bei einem privaten Girokonto. Allerdings können Sie bei vielen Banken über die Höhe der Dispositionszinsen verhandeln.

 

Buchungen

Beleglose und beleghafte Buchungen sind in der Regel nicht kostenfrei. Die Gebühren die für eine Buchung berechnet werden sind sehr unterschiedlich. Beleglose Buchungen kosten im Schnitt 0,10 Euro bei Onlinebuchungen und 1,00 Euro bei beleghaften Buchungen, wie das Einreichen eines Schecks. Für Ihre Visa- oder Mastercard wird Ihnen im Schnitt eine Gebühr von 25 Euro jährlich berechnet.

 

Was sind beleglose Buchungen?

Unter einer beleglosen Buchung versteht man eine Bewegung auf Ihrem Geschäftskonto. Hierzu gehören Überweisungsein- und Ausgänge oder auch Lastschrifteinzüge. Die Preise liegen hier je Bank zwischen 0,03 Euro und 0,30 Euro. Überschlagen Sie einmal, wie viele Kontobewegungen Sie zu erwarten haben und wählen dann die für Sie beste Alternative.

 

Was sind beleghafte Buchungen?

Zu den beleghaften Buchungen zählen alle Buchungen, bei denen ein Mitarbeiter der Bank mit einbezogen wird. Hierzu gehören Scheckeinreichungen oder wenn Sie eine Überweisung am Schalter abgeben. Die höheren Kosten die der Bank dadurch entstehen, werden auf Sie umgewälzt. Allerdings fallen diese auch immer seltener an.

 

Bareinzahlungen

Wenn Sie ein Konto bei einer Filialbank eröffnet haben, können Sie Ihr Bargeld auch dort einzahlen. Dies geschieht entweder am Schalter oder über einen Einzahlungsautomaten. Für eine Einzahlung am Einzahlungsautomaten wird Ihnen eine beleglose Buchung in Rechnung gestellt. Einzahlungen am Schalter werden als beleghafte Buchung berechnet und sind dementsprechend teurer.

Bei einer Direktbank können Sie Ihr Bargeld lediglich über eine Fremdbank einzahlen. Hierdurch entstehen höhere Kosten.

Müssen Sie öfter Bargeldeinzahlungen vornehmen, entscheiden Sie sich besser für eine Filialbank.

 

Wie Sie das passende Konto für Ihr Unternehmen finden

Die folgenden Fragen sollten Sie sich vor Ihrer Entscheidung stellen:

  • Welche Kontoart benötigen Sie? Genügt ein zweites Girokonto?
  • Benötigen Sie eine EC- oder Kreditkarte?
  • Benötigen Sie einen Dispokredit?
  • Wie viele beleghafte und beleglose Buchungen fallen monatlich an?
  • Brauchen Sie einen persönlichen Ansprechpartner?
  • Müssen Sie viele Bareinzahlungen vornehmen?
  • Wo können Sie kostenfrei Bargeld abheben?
  • Falle viele Lastschriften oder Überweisungen an?

Haben Sie alle diese Fragen für sich beantwortet, können Sie den Vergleichsrechner für die Suche nutzen.

 

Fazit

Viele Banken bieten Ihnen ein Firmen- oder Geschäftskonto. Dafür werden aber auch Kontoführungsgebühren fällig. Auch beleghafte oder beleglose Buchungen werden fast immer berechnet. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, welche Leistungen Sie unbedingt benötigen und auf was Sie verzichten können. Achten Sie bei Ihrer Recherche auf den Grundpreis und besonders auf die Nebenkosten.

Die Deutsche Skatbank

Vor- und Nachteile

  • Verzichtet auf teure Werbung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Umfangreiches Produktpotfolio
  • Zwei Möglichkeiten ein Konto zu eröffnen
  • Nachteil: Keine Filialen

Die Deutsche Skatbank wurde im Jahr 2007 als rechtlich unselbstständige Niederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG gegründet. Wirklich bekannt wurde die Bank erst, als diese für Anleger mit einem großen Guthaben nicht nur keine Zinsen mehr auszahlte, sondern sogar Strafzinsen berechnete. Diese Maßnahme diente allerdings nur zum Schutz für die Bank, da kein Anleger so große Summen bei der Bank lagerte. 

Die Geschäftstätigkeit

Der Schwerpunkt der Deutschen Skatbank liegt im Geschäftskundenbereich. Seit einiger Zeit können aber auch Vereine und Privatkunden auf das Portfolio zurückgreifen. 

Netbank

Vor- und Nachteile

  • Kostenlose Kredit- und EC-Karte
  • Gebührenfreies Girokonto
  • Mit der MasterCard kostenlos Bargeld im Ausland abheben
  • Tagesgeldkonto inklusive
  • Nachteil: Die MasterCard ist nur im ersten Jahr kostenfrei

In Europa ist die Netbank die älteste Internet-Bank und konnte als erste Bank alle Ihre Transaktionen über das Internet abwickeln. Leider sind dadurch keine beleghaften Überweisungen möglich. 

Das Konto der Netbank ist zwar dauerhaft kostenlos, aber ohne einen regelmäßigen Geldeingang können Sie nicht von allen Vorteilen profitieren. Ohne diesen Geldeingang erhalten Sie auch keine kostenlose EC-Karte. Dafür wird dann eine monatliche Gebühr berechnet. Die MasterCard ist aber trotz regelmäßigem Geldeingang nur im ersten Jahr oder bei einem hohen Kartenumsatz kostenlos. Leider verfügt die Netbank nur über ein eingeschränktes Netz an Geldautomaten. 

Dafür erhalten aber Freiberufler und Gewerbetreibende einen Dispokredit, welcher aber extra beantragt werden muss. Um den Dispo zu erhalten, müssen Sie Zahlungseingänge durch die Steuerbescheide der letzten zwei Jahre, der Kontoauszüge der letzten fünf Wochen und die betriebswirtschaftliche Auswertung vorlegen. Zusätzlich erhalten Sie ein kostenloses Tagesgeldkonto und weitere interessante Anlageprodukte.

Deutsche Bank

Vor- und Nachteile

  •  Serviceorientiert und zuverlässig
  • Für vermögende Kunden individuelle Betreuung
  • Internationale Großbank
  • Nachteil: Teurer als andere Institute

Die Deutsch Bank ist die einflussreichste und größte Bank Deutschlands und bietet ein internationales Filialnetz. Die Aktien der Deutschen Bank werden an der Frankfurter Börse gehandelt und spielt in vielen Bereichen eine große Rolle. Das gilt für den Privatkundenmarkt, wie auch für den Geschäftsbereich.

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