Vergleichsrechner für Gebäudeneubauversicherungen

 In Allgemein


Eine Gebäudeneubauversicherung setzt sich in der Regel aus mehreren Bausteinen zusammen. Individuell kann die Gebäudeneubauversicherung zusammengestellt werden. In der Versicherungspolice können die Risiken wie Unfälle, Brand, Unwetter und Vandalismus aufgenommen werden.

Verzichtet werden sollte auf keinen Fall auf die Bauherren-Haftpflichtversicherung, die Bauleistungsversicherung und die Feuer-Rohbauversicherung. Territorial können aber auch Versicherungen gegen Risiken wie Hochwasser und Sturm zum Inhalt gehören.

Diese einbezogenen Risiken, die Bauartklasse vom Gebäude, die Versicherungssumme, welche vereinbart wurde, die Neubausumme und die Höhe der Selbstbeteiligung, ergeben die Höhe der Versicherungsprämie. Ab Baubeginn bis rund zwei Jahren nach Beendigung der Bauarbeiten bzw. der Fertigstellung des Hauses endet die Gebäudeneubauversicherung in der Regel.

 

Bauherren-Haftpflichtversicherung

Bevor jedoch die Bauherren-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, sollen die Bauherren prüfen, ob das Bauherrenrisiko durch ihre private Haftpflichtversicherung abgedeckt wird. Die private Haftpflichtversicherung ist die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung.

 

Versicherte Ereignisse

Alle Schäden, welche dritte Personen durch das Bauvorhaben ereilen können, werden sind durch die Bauherren-Haftpflichtversicherung abgesichert. Beispiele für derartige Fälle sind:

  • Baugruben bzw. Baustellen, welche nicht ausreichend gesichert wurden
  • Gerüste, welche umstürzen können
  • Schäden durch verunreinigte Bauzufahrtsstraßen
  • Material, welches herabstürzen könnte

Versicherungsbedingungen bzw. Höhe der Beiträge

Sollte diese Klausel nicht in der privaten Haftpflichtversicherung verankert sein, können schon ab etwa 25 Euro Bauherren-Haftpflichtversicherungen abgeschlossen werden. Im Zweifelsfall sollte ein Versicherungsmakler zurate gezogen werden.

 

Was ist eine Bauherren-Haftpflichtversicherung?

Damit die Gefahren und Risiken einer Baustelle gut abgesichert sind, darf eine Bauherren-Haftpflichtversicherung nicht fehlen. Die Phasen in welcher die Bauherren für den Bau verantwortlich sind bestehen aus der Auswahlpflicht, der Pflicht der Verkehrssicherung und der Überwachungspflicht.

Kurz gesagt sind die Bauherren verpflichtet die Gefahrenquellen nicht nur zu erkennen, sondern diese auch zu beseitigen. Abzusichern ist die Verkehrssicherheit während der Bauzeit.

 

Von wem wird eine Bauherren-Haftpflichtversicherung benötigt?

Sobald ein Neubau, eine Sanierung, ein Umbau oder ein Anbau geplant ist, benötigen die Bauherren die Bauherren-Haftpflichtversicherung. Sie sind nämlich laut dem Bundesgesetzbuch verpflichtet alle, durch die Baustelle entstandenen Schäden zu beseitigen, was ohne Bauherren-Haftpflichtversicherung zu immensen Kosten führen kann.

 

Die Bauherren-Haftpflichtversicherung sichert welche Gefahren ab?

Reguliert werden durch die Bauherren-Haftpflichtversicherung alle Schäden, welche Dritte im Rahmen des Bauvorhabens, verursacht haben. Es sind hauptsächlich die bereits erwähnten Szenarien, wie die nicht ausreichende Sicherung der Baustelle, Schäden durch herabfallende und umstürzende Bauteile oder Baustoffe, sowie Folgen von verunreinigte und schlecht abgesicherten Zufahrten zur Baustelle.

 

Ist die Bauherren-Haftpflichtversicherung territorial begrenzt?

Zu beachten ist der genaue Eintrag bzw. Bezeichnung des Baugrundstücks, denn nur was in der Police der Bauherren-Haftpflichtversicherung steht, ist versichert.

 

Welche Kosten werden durch die Bauherren-Haftpflichtversicherung ersetzt?

Kosten, die von der Bauherren-Haftpflichtversicherung ersetzt werden sind:

  • Personenschäden
  • Sachschäden
  • Vermögensschäden

Bei Personenschäden sind alle Kosten integriert, die aufgrund von Schäden an Personen zu beklagen sind. Es gehören neben den Verletzungen, der finanzielle Ausgleich bei Invalidität und Zahlungen, die durch den Tod des Geschädigten anfallen.

Alle Schäden, welche an Dingen und sonstigen Gegenständen, die das Eigentum des Geschädigten sind, werden ersetzt. Zugrunde gelegt wird hier der Zeitwert.

Vermögensschäden sind in der Regel Folgeschäden. Beispielsweise der Verdienstausfall, Reparaturen und der Nutzungsausfall.

 

Was ist in der Bauherren-Haftpflichtversicherung nicht enthalten?

Bei Abschluss der Bauherren-Haftpflichtversicherung sind die folgenden Schäden nicht mitversichert.
Schäden, die entstanden sind durch Temperatureinwirkungen und Abwasserschäden. Die Schäden, welche verursacht durch Feuchtigkeit, Dämpfe, Niederschläge oder Gase, sind, wie beispielsweise Staub, Rauch oder Ruß.

Komplett ausgeschlossen sich Schäden, welche am eigenen Bauwerk entstehen und Schäden die an gemieteten oder geliehenen Schäden entwickeln.

Es können Schäden durch die Senkung von Grundstücken, Veränderungen, welche auf das Grundwasser oder Überschwemmungen zurückzuführen sind, entstehen. Diesen fallen ebenso wenig in den Deckungsschutz, wie Schäden infolge von Erschütterungen und Rammarbeiten.

 

Wie verhalte ich mich richtig im Schadensfall?

Falls ein Schadensfall eintritt, sollten die folgenden Tipps beachtet werden, damit der Vorgang schnell und unkompliziert durch die Versicherer der Bauherren-Haftpflichtversicherung abgewickelt wird.

Tipp 1:

Der eingetretene Schaden ist umgehend der Versicherungsgesellschaft zu melden. Dies kann schriftlich, per E-Mail oder telefonisch erfolgen.

Tipp 2:

Bei der Meldung ist eine genaue Schilderung des Schadens und der Hergang zu geben und die Frist von einer Woche zu wahren, damit es nicht zu einem Haftpflichtanspruch kommen kann.

Tipp 3:

Um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden, darf kein Schuldanerkenntnis erfolgen. Nur nachdem es mit dem Versicherer abgesprochen ist, dürfen Zahlungen vorab geleistet werden.

Tipp 4:

Ergeht ein gerichtlicher Mahnbescheid, ist umgehend, wenigstens jedoch in der Frist (4 Wochen) Widerspruch einzulegen.

Tipp 5:

Die Versicherungsgesellschaft ist davon sofort in Kenntnis zu setzten und die damit in Zusammenhang stehenden Unterlagen zu übergeben.

Wie setzt sich die Versicherungssumme zusammen?

Für die Berechnung fließen die folgenden Punkte ein:

  • Gesamtherstellungskosten ohne die Kosten für den Erwerb des Grundstücks
  • Kosten für die Geldbeschaffung
  • Bauzinsen
  • Gebühren für Behörden
  • Gebühren für Makler
  • Höhe der Eigenleistungen
  • Höhe der Leistungen der Nachbarschaftshilfe

 

Was ist sonst noch vor Vertragsabschluss zu beachten?

Bei einer Bauherren-Haftpflichtversicherung ist wichtig eine Laufzeitbegrenzung festzuschreiben. Ferner ist zu prüfen, ob eine Selbstbeteiligung und wen ja, in welcher Höhe, sinnvoll ist.

 

Bauleistungsversicherung

Der Begriff Bauleistungsversicherung ist dem Begriff Bauwesenversicherung gleichzusetzen. Sobald eine Leistung am Bau erbracht wurde, ist diese durch die Bauleistungsversicherung abgesichert. Oftmals lagert viel Material auf der Baustelle, welches so auf diesem Wege mitversichert ist.

 

Versicherte Ereignisse

Doch die Bauleistungsversicherung kann, je nach Vertragsinhalt auch die folgenden Punkte umfassen.

  • Schäden durch Grundwasser
  • Wasser- und Hochwasserschäden
  • Schäden durch Leitungswasser
  • Schäden durch elementare Ereignisse, wie Sturm, Starkregen usw.
  • Kosten, welche zu tragen sind, wenn entstandene Schäden zu eliminieren sind
  • Gutachterkosten

Versicherungsbedingungen bzw. Höhe der Beiträge

Berechnet werden für die Beträge der Bauleistungsversicherung die Eigenleistungen und die Herstellungskosten. Unterschiede in der Höhe der zu entrichtenden Beiträge ergeben sich aus vielen Aspekten. Beispielsweise die Vielzahl der Versicherer, die Höhe der Selbstbeteiligung und die aufgenommenen, versicherten Ereignisse. Um optimalen Schutz zu genießen, sollte auch hier eine Beratung von einem Experten in Anspruch genommen werden.

 

Was ist eine Bauleistungsversicherung?

Unvorhergesehene Gefahren, welche die Leistungen am Bau und die Baustoffe und Bauteile betreffen, werden mit einer Bauleistungsversicherung abgesichert. Vordergründig sind bei den unvorhergesehenen Gefahren die höhere Gewalt, der Vandalismus und die außergewöhnlichen Witterungseinflüsse zu sehen.

Nur bis zur Abnahme des jeweiligen Gewerks sind die Baufirmen für die Sicherheit zuständig. Ab dem Zeitpunkt der Abnahme geht die Verantwortung auf die Bauherren über. Ersetzt werden durch die Bauleistungsversicherung Schäden, welche den Handwerkern angelastet werden können, aber auch die, welche zulasten der Bauherren gehen.

 

Von wem wird eine Bauleistungsversicherung benötigt?

Selbst wenn sich die Bauherren bei den Bauunternehmen rückversichern, ob ein Versicherungsschutz besteht, ist es ratsam, eine Bauleistungsversicherung abzuschließen. Vor allem dann, wenn es sich um größere Baumaßnahmen (Neubau, Umbau) handelt.

Es können immer vorhersehbare Ereignisse eintreten, welche mit finanziellen Folgen verbunden sind. Befürchtungen der Bauherren, dass sie im Streitfall bei Eintritt eines Schadens die Kosten übernehmen müssen, sind damit ausgeräumt.

 

Die Bauleistungsversicherung sichert welche Gefahren ab?

Sind Schäden oder Zerstörungen an der versicherten Bauleistung oder anderer Sachen, welche mitversichert sind zu beklagen, wird bei Abschluss einer Bauleistungsversicherung eine Entschädigung geleistet.

 

Ist die Bauleistungsversicherung territorial begrenzt?

Im Versicherungsschein wird der räumliche Bereich der Baustelle genau definiert. Demzufolge sind nur Schäden, welche in diesem Bereich auftreten versichert. Setzt sich die Baustelle aus mehreren Plätzen, die voneinander getrennt sind zusammen, ist zwingend erforderlich, dass dies besonders in der Police festgeschrieben wird. Nur so sind auch die Transportwege versichert.

Eine Entschädigung wird nur geleistet für Schäden, die innerhalb des im Versicherungsschein als Baustelle bezeichneten räumlichen Bereichs aufgetreten sind.

 

Welche Kosten werden durch die Bauleistungsversicherung ersetzt?

Immense Kosten können den Bauherren entstehen, wenn sie, beispielsweise nach einem Brand oder einer Überschwemmung den Ort des Schadens beräumen müssen. Die Entsorgungskosten können ins Unermessliche steigen.

Kosten, welche den Bauherren entstehen um den Zustand, wie er vor dem Eintritt des Schadens war, durch Beräumung wiederherzustellen, werden von der Bauleistungsversicherung ersetzt.

Was müssen die Bauherren während der Laufzeit beachten?

  • Unverzüglich sind nachträgliche Erweiterungen der Bauarbeiten der Versicherungsgesellschaft mitzuteilen.
  • Ebenso sind wesentliche Änderungen der Bauweise anzuzeigen.
  • Sind Änderungen im Zeitplan abzusehen, sind diese dem Versicherer vorzulegen.
  • Gleiches trifft auf Unterbrechung der Bauarbeiten zu.
  • Umgehend sind der Versicherungsgesellschaft wesentliche Änderungen des Bauvertrages zukommen zu lassen.
  • Wie verhalte ich mich richtig im Schadensfall?

 

 

Tritt der Schadensfall ein, sollten die Bauherren wie folgt vorgehen:

  • Unverzüglich ist der eingetretene Schaden dem Versicherer anzuzeigen.
  • Konnte der Schaden nicht abgewendet werden, sollte er nach Möglichkeit minimiert werden.
  • Sofortige Dokumentation des Schadens durch Bildaufnahmen.
  • Dem Versicherer einen Besichtigungstermin vorschlagen oder zumindest zu gewähren.
  • Dem Versicherer die Möglichkeit eröffnen, selbst nach der Ursache zu forschen und dementsprechende Auskünfte zu erteilen.
  • Der Kostenaufstellung, welche dem Versicherer einzureichen ist, müssen die entsprechenden Belege beigefügt werden.
  • Wie setzt sich die Versicherungssumme zusammen?

In die Bausumme fließen die versicherten Bauleistungen und die mitversicherten Sachen ein. Es sind die kompletten Herstellungskosten inklusive des Stundenlohnes. Eingeschlossen sind auch der Neuwert der Baustoffe und Bauteile, welches das Bauunternehmen liefert.

Zu beachten ist, dass die Mehrwertsteuer zur Berechnung der Versicherungssumme zu berücksichtigen ist. Falls der Versicherungsnehmer vorsteuerabzugsberechtigt ist, entfällt diese Position. Bewertet werden die Kosten für die Lieferung und das Abladen von Baustoffen und Bauteilen, die von den Bauherren eingebracht werden.

 

Was ist in der errechneten Versicherungssumme nicht enthalten?

Nicht versichert bei der eben aufgeführten Berechnung sind die Grundstücks- und Erschließungskosten. Auch Baunebenkosten gehören nicht dazu. Als Baunebenkosten können die Gebühren für Makler oder Ingenieure oder Architekten betrachtet werden. Gleiches trifft auf Gebühren für Behörden oder Finanzierungskosten zu.

 

Was ist bei der Versicherungsprämie zu beachten?

Unterschiedlich gestaltet sich die Höhe der Versicherungsprämie bei den Versicherern. Dies hat mit Dingen wie, dem Umfang des Versicherungsschutzes zu tun. Es hängt aber auch daran, wie lange der Versicherer die Gefahr tragen muss.

Nicht zuletzt spielt die gewählte Höhe der Selbstbeteiligung eine Rolle. Aus der Erfahrung heraus wird empfohlen, eine weitere Klausel in die Police der Bauleistungsversicherung aufzunehmen. Diese sollte eine Verlängerung des Versicherungsschutzes beinhalten. Oft kommt es zu Verzögerungen, sodass der ursprüngliche Fertigstellungstermin nicht gehalten werden kann. Ohne einen solchen Zusatz können unerwartete Kosten auf den Versicherungsnehmer zukommen.

Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, ist dem Versicherer ein Nachweis über die endgültige Bausumme vorzulegen. Nach Prüfung kann sich eine Rückzahlung von Prämien aber auch eine Nachforderung ergeben.

 

Wie hoch sollte die Selbstbeteiligung bei einer Baufertigstellungsversicherung sein?

Wiederum sind mehrere Aspekte zugrunde zu legen. So kann eine prozentuale Selbstbeteiligung, beispielsweise von 10 % vereinbart werden. Versicherer legen, wenn der Betrag zu gering ist, eine Grundsumme beispielsweise von 2.500 Euro fest.

Anderen Anbieter genügt bereits eine Selbstbeteiligung von 1.000 Euro pro Schadensfall. Daher ist gerade bei diesem Punkt nicht auf einen Vergleich der Anbieter zu verzichten und im Zweifelsfall einen Versicherungsmakler zurate zu ziehen.

 

Muss die Baufertigstellungsversicherung gekündigt werden?

Bei dem ermittelten Beitrag, welcher für die gesamte Bauzeit Gültigkeit hat, handelt es sich um eine einmalige zu zahlende Summe. In der Regel beläuft sich die Vertragslaufzeit einer Baufertigstellungsversicherung auf zwei Jahre, maximal bis zur Beendigung der Bauarbeiten. Es bedarf keiner gesonderten Kündigung. Dennoch sollte dem Versicherer von den Bauherren das Ende der Baumaßnahmen mitgeteilt werden.

 

Feuer-Rohbauversicherung

Ein schlimmes Szenario stellt ein Brand an einem Gebäude dar, welches sich noch im Rohbau befindet. Schnell kann ein Unwetter aufziehen und ein Blitzschlag zum Schaden führen. In einer Feuer-Rohbauversicherung sind auch Explosionen mitversichert.

Versicherungsbedingungen

Eine Wohngebäudeversicherung wird meist für die Dauer von ½ bis zu 1 Jahr abgeschlossen. In diesem Zeitraum ist die Feuer-Rohbauversicherung inbegriffen. Diese kann verlängert werden, wenn das Gebäude nach Ablauf der Versicherungszeit noch nicht fertiggestellt wurde.

Zu beachten ist, dass bei einer Kreditaufnahme für den Hausbau der Kreditgeber meist auf den Nachweis des Abschlusses einer Feuer-Rohbauversicherung besteht. Immerhin stellt der Rohbau schon einen hohen finanziellen Wert dar.

Baufertigstellungsversicherung

In der heutigen Zeit ist eine Baufertigstellungsversicherung unabdingbar. Es passiert häufiger als man denkt, dass Baufirmen Konkurs anmelden müssen. In diesem Fall stehen die Bauherren mit einem unfertigen nicht bezugsfertigen Gebäude da. Im schlimmsten Fall hat er schon Vorauszahlungen an die Baufirma geleistet, die er dann nicht wiederbekommt.

Werden die Bauleistungen im Ausschreibungsverfahren vergeben, kann es passieren, dass das gewählte Unternehmen aus finanziellen Gründen seine Arbeit nicht beenden kann. Für die Fertigstellung ist ein anderes Unternehmen zu beauftragen. Für die Bauherren entstehen meist zusätzliche und nicht unerhebliche Kosten. Mit dem Abschluss einer Baufertigstellungsversicherung entfallen diese.

 

Versicherungsbedingungen

Versicherer bieten in der Regel 3 Formen an. Es handelt sich um die

  • Ausführungsversicherung
  • Gewährleistungsversicherung
  • Vertragserfüllungsbürgschaft.

Die Ausführungsversicherung sichert die Bauherren gegen Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz einer Baufirma während der Bauzeit ab.

Die Gewährleistungsversicherung schützt ihn auch bei Schäden nach Bauende bis zu 5 Jahren.

Eine Kombination von der Ausführungsversicherung und der Gewährleistungsversicherung stellt die Vertragserfüllungsversicherung dar.

Beim Abschluss dieser Versicherung ist auf die Modalitäten der Auszahlungsbeträge der einzelnen Versicherungsgesellschaften zu achten, wenn der Versicherungsfall zum Tragen kommt.

Fazit

Ist eine größere Baumaßnahme wie ein Neubau oder ein umfangreicher Umbau geplant, sollte die Gebäudeneubauversicherung auf keinen Fall fehlen. Die Bauherren selbst können ihr Paket mit den entsprechenden Modulen selbst zusammenstellen.

Die zuvor genannten Teile der Versicherung sollten in der Police enthalten sein. Es könnte auch noch die Bauhelferversicherung, die Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke usw. sein. Auf die Mitversicherung von Altbauten muss, je nach Situation, Obacht gegeben werden.

Es sollten Vergleiche der Anbieter vorgenommen werden. Die Unterschiede für die Beiträge und die Prämien können horrend sein. Gut beraten sind die Bauherren, wenn sie längere Zeit vor dem geplanten Baubeginn einen Fachmann aus dem Bereich der Versicherung um Rat fragen. Online jedoch kann schon einmal ein Vergleichsrechner kostenlos genutzt werden.

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