Garage kaufen – Die besten Angebote im Vergleich

 In Allgemein

Garage, braucht man das überhaupt?

Ob eine Garage benötigt wird, ist eine rein individuelle Entscheidung. Dabei sprechen aber einige Faktoren dafür:

  • Schutz vor Witterung fürs Fahrzeug
  • Schutz vor Diebstahl und Sachbeschädigung
  • positiver Faktor bei Kfz-Versicherungen
  • Stauraum

Entscheidet man sich für die Anschaffung einer Garage, bleibt m, ob diese ans eigene Grundstück angebaut werden oder gemietet werden sollte.

Anbau einer Garage

Varianten

  • Fertiggaragen
  • gemauerte Garage
  • Carport

Fertiggaragen

Diese Garagen eignen sich für jeden, der nicht viel Wert auf optische Anpassung ans eine bestehende Immobilie legt. Sie bieten meist keinen zusätzlichen Komfort. Hauptzweck besteht in der Unterbringung eines Fahrzeugs zum Witterungsschutz.
Die Fertiggarage ist meist ein schlichtes Betonmodell mit Schwingtür aus Blech.

Vorteile:

  • schneller, unkomplizierter Aufbau
  • preislich gut kalkulierbar

 

Nachteile:

– keine individuelle Gestaltung
– kein Stormanschluss

Diese Garagen bedürfen sogut wie nie einer gesonderten Baugenehmigung und können dadurch problemlos aufgestellt werden. Vorab sollte dennoch Meldung bei der Baubehörde stattfinden.

gemauerte Garagen

Bei dieser Variante ergeben sich deutlich mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und das Einbrigen von Sonderfunktionen.

Vorteile:

– optimale Integrierung ins bestehende Objekt möglich
– Stromanschluss optional
– Gadgets (z.B. selbstöffnende Tore)
– individuelle Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Bepflanzungen)

Nachteile:

– je nach Wunsch sehr kostenintensiv
– ggf. Baugenehmigung nach Garagenverordnung nötig

Die Garagenverordnung variiert von Bundesland zu Bundesland. In jedem Fall ist eine Anzeige des Baus/Anbaus erforderlich. Inwiefern eine entsprechende Genehminung einzuholen ist, obliegt den Gesetzmäßigkeiten des Landes. Im Falle des Bauantrags muss dieser bei der Baubehörde gestellt und bewilligt werden.

Carport

Als offene Variante der Garage bietet das Carport ebenfalls guten Schutz bei Wind und Wetter. Die Montage ist relativ gut zu bewerkstelligen.

Vorteile:

  • individuelle Anpassung in Größe möglich
  • Stormversorgung integrierbar

Nachteile:

  • kein kompletter Schutz vor Witterung

Auch hier sollte vorab eine Klärung stattfinden, inwiefern eine Baugenehmigung einzuholen ist. Dazu möglichst genau vorab angeben, wie das Carport beschaffen sein wird.

Bauantrag stellen

Einzureichende Unterlagen

  • Bauformular und Baubeschreibung
  • Auszug Liegenschaftskarte mit Vermerk des Baugrundstücks
  • Lageplan der angrenzenden Grundstücke
  • Absichernd Unterschriften der anliegenden Grundstückseigentümer
  • Grundriss der geplanten Garage/ Prospekt bei Fertiggaragen
  • detailierter Plan mit gesetzten Abständen und Zufahrtswegen (Mindestmaße der einzelnen Bundesländer beachten)

Dauer der Bearbeitung

Aufgrund genauer Prüfung des Bauvorhabens sollte mit einer Bearbeitungsdauer von mind. 3 Monaten gerechnet werden. Daher bereits vorab diese Zeit in der Planung berücksichtigen.

Hilfe duch den Fachmann

Da das bereitstellen der nötigen Pläne für Laien schwierig sein könnte sollte ggf. ein Fachmann herangezogen werden.
Dieser ist über die jeweilig geltenden Bestimmungen informiert und kann somit unterstützen.

Müssen auch Genehmigungen bei Anbau an eine bestehende Garage eingeholt werden?

Da jede Veränderung der Bausubstanz genehmigt werden muss, fallen auch Zusatzgaragen, zweites Carport oder Garagenvergrößerungen unter die Pflicht einer einzuholenden Baugenehmigung.

Selbst bauen oder bauen lassen?

Um Kosten zu reduzieren wird sich oft dazu entschieden den Stellplatz fürs Fahrzeug selbst zu bauen. Dies kann durch die Wahl der Fertiggarage gut bewerkstelligt werden.

Gemauerte Garagen sollten stets dem Fachmann überlassen werden, um die sichere Statik und Standsicherheit des Baus zu gewährleisten.

Gern selbstgebaut werden Carports. Diese sind als Bausätze oft relativ preisgünstig zu erhalten und bieten durch das Baumaterial Holz auch Laien die Möglichkeit der Selbstmontage.

Carport selbst bauen – Fehlervermeidung

Trotz mitgelieferter Montageanleitung, können Fehler auftreten, die das Projekt des sicheren Carports nachhaltig schädigen. Daher sollte bei Montage auf Folgendes geachtet werden:

  • Standsicherheit gewährleisten
  • Faulen der Pfosten verhindern
  • richtiger Holzanstrich
  • Dachgefälle
  • Standsicherheit gewährleisten

Beim Kauf darauf achten, dass die Elemente aus Konstruktionsvollholz angefertigt wurden. Dieses unterlag vorab einer statischen Prüfung und gibt die Gewähr der Standsicherheit.

Faulen der Pfosten verhindern

Selbst bei Imprögnierschutz besteht die spätere Gefahr des Faulens der tragenden Pfosten.
Daher die Pfosten auf Träger setzen.
Zum Einbetonieren ist folgendes zu beachten:

  • frostfreie Lochtiefe (mind. 70-80cm)
  • Sorgfalt bei der Ausrichtung der eingesetzten U- oder H-Pfostenträger
  • Betonsubstanz mindestens 48 bis 72 Stunden härten lassen bevor der Konstrultionsaufbau erfolgt

Um zu vermeiden, dass sich der aufzufüllende Beton mit dem Erdreich verbindet, können zurechtgeschnittene PE-Rohre mit entsprechendem Durchmesser ins Loch eingesetzt werden. Dies erleichtert auch das nachträgliche Ausgleichen von Unebenheiten.

Richtiger Holzanstrich

Optimalen Witterungsschutz bietet die Druckkesselimprägnierung. Diese wird durch ihre grüne Optik aber oft nicht gewünscht.
Es kann zu Lacken und entsprechenden Lasuren zurückgegriffen werden.
Vorab ist das Auftragen einer geeigneten Grundierung notwendig. Diese schützt vor Bläue durch Pilzbefall und Fäulnis.

Die Grundierung sollte bei Lack deckend, bei Lasuren durchsichtig gewählt werden. Beim abschließenden Anstrich entscheidet der individuelle Geschmack die Tönung und schlussendliche Optik.

Dachgefälle

Dieses ist unbedingt zu beachten, um einen sicher Abfluss anfallenden Regenwassers zu garantieren.

Optimal sind 10% Gefälle. Dieses garantiert die Ableitung von Regenwasser.
Bei Einrichtung des Gefälles vorab den Ablauf festlegen.
Dies kann ggf. Kosten reduzieren, wenn dieser über bereits vorhandene Regenrinnen anliegender Gebäudeteile angeschlossen werden kann.

Garage mieten

Wird keine Baugenehmigung erteilt oder besteht nicht die Möglichkeit für einen Garagenbau können Stellplätze und Garagen auch gemietet werden.

Worauf sollte man achten?

Sucht man eine Garage auf Miete sollte vorab geklärt werden, welche Ansprüche an den Stellplatz gestellt werden.

  • Wohnortnähe?
  • Reiner Stellplatz für Fahrzeug/e?
  • Stromanschlüsse?
  • hobbymäßiger Gebrauch?
  • nötige Größe?
  • Staumöglichkeiten vorhanden?

Je genauer die Vorstellung zu Gebrauch und Nutzung der Garage gemacht werden kann, desto gezielter kann man suchen.

Wer vermietet Garagen?

Mieter von Wohnräumen haben oftmals durch den bestehenden Vermieter die Möglichkeit, optional einen Stellplatz für ihr Fahrzeug anzumieten. Dies befindet sich meist in Wohnnähe und wird über die Miete als Nebenkostenposten finanziert.

Privatpersonen ohne eigene Nutzung vermieten oder verpachten Garagen von Privat zu Privat. Hier sollte vorab eine genaue Absprache über Nutzungsmöglichkeiten und individuellen Erweiterungen des Stellplatzes (Regale, Maschinen etc) erfolgen.

Die Ausschreibung von Garagenstellplätzen erfolgt meistens über Immobilienportale.

Wo ist der Unterschied zwischen Pacht und Miete?

Miete

Bei Garagenmiete wird dem Nutzer lediglich das Recht eingeräumt das gemietete Objekt zu nutzen. Er darf sein Fahrzeug und andere Gegenstände darin aufbewahren.

Pacht

Wird eine Garage gepachtet wird sowohl die Nutzung als auch die sogenannte Fruchtziehung daraus eingeräumt.
Wird beispielsweise die Garage als Werkstatt genutzt, liegen die anfallenden Gewinne beim Pächter.

Tipps zur Vermietung von Garagen

Will man selbst eine Garage vermieten, kann dies meist unproblematisch unter Beachtung weniger Hinweise erfolgen.

Miethöhe

Die Höhe der Miete wird in Absprache zwischen Miter und Vermieter angesetzt. Kostenfaktoren sind hierbei Größe und eventuell anfallende Nebenkosten, beispielsweise durch Stromnutzung.

Wird die Vermietete Garage gewerblich genutzt, kann von der Option zur Umsatzsteuer Gebrauch gemacht werden.

Vertragsdauer

Verträge können sowohl befristet als auch unbefristet geschlossen werden.
Für die Option der flexiblen Kündigungsmöglichkeit, bespielsweise bei Eigenbedarf, ist der unbefristeten Variante Vorzug zu geben.

Zustimmung zur Untervermietung

Im Vertrag sollte stets festgehalten werden, dass eine Untervermietung oder weitere Nutzung Dritter nur unter Zustimmung seitens des Vermieters gestattet wird.

Garagenordnung

Neben der grundsätzlich gültigen Garagenordnung können vertraglich zusätzliche Regelungen, Nutzungsbereiche und Pflichten ergänzt werden, die sowohl für den Mieter als auch Vermieter bindend sind.

Reinigungs- und Streupflicht

Ist die zu vermietende Garage auf einem Platz oder nahe eines Fußwegs/Straße, sollte die Reinigungs- und Streupflicht vertraglich aufgenommen werden. Damit hat der Mieter Sorge zu tragen, dass angrenzende Wege und Flächen für Dritte begehbar sind und bleiben. Dies schließt Reinigungsarbeiten, Schneeräumen und Streuen bei Glatteisgefahr ein.

Was darf eigentlich in die Garage?

Besonders bei Garagenanmietung kommt es gehäuft zu Streitfragen bezüglich der Nutzung. Dabei gibt die Garagenordnung eindeutig vor, was darf und was nicht.

Was darf

  • Fahrzeuge
  • Fahrzeugzubehör
  • bei Kleingaragen: bis zu 200l Dieselkraftstoff bzw. 20l Benzin
  • Fahrräder (am besten mit Wandmontage)

Was darf nicht

  • Rasenmäher
  • Gartengeräte
  • Gerümpel
  • Kartons diversen Inhalts
  • sonstige nicht als Fahrzeugzubehör anzusehende Gegenstände

Warum diese strenge Ordnung?

Diese festgesetzte Regelung der Garagenordung dient in erster Linie dem Brandschutz.
Die Verbote sollen im Falle von Brand eine schnelle Flucht ermöglichen und ggf. keine unnötige Brandbeschleunigung hervorrufen.

Phänomen Hobbywerkstatt

Bei Vermietung kann es dem Nutzer untersagt werden, Reparaturen am eigenen oder fremden Fahrzeug durchzuführen.
Dies obliegt der Grundlage, dass Werkstätten egal welcher Größenordnung, unter spezielle Umweltanforderungen fallen. Diese sind in normalen Garagen zur Abstellung von Fahrzeugen nicht oder nur unzureichend gegeben.

Fordert der Vermieter die Unterlassung des Schraubens in der gemieteten Garage, sollte dem nachgegeben werden.
Soll das Hobby weiterbetrieben werden, kann nach einer geeigneten Alternative gesucht werden.

Ist die Nutzungsänderung von Garagen möglich?

Soll die Garage dennoch zu einem anderen Zweck als der Nutzung als Fahrzeugstellfläche dienen, kann man eine Nutzungsänderung stellen.
Diese wird vom Landesbauordnung bestimmt und stößt häufig auf Ablehnung.
Um die Chancen zu erhöhen sollte Folgendes vor Antragstellung geprüft werden:

  • die Garage liegt nicht auf der Grundstücksgrenze
  • Abstand von minimal 3m zum Nachbargrundstück ist vorhanden
  • die Nutzungsänderung stellt keine Gefährdung für den Brandschutz dar
  • die Nutzung soll nicht in Form von Wohnfläche stattfinden
  • bei gewerblicher Nutzung müssen gewerbliche Aspekte eingehalten werden

gewerbliche Nutzung der privaten Garage

Auch wenn es vorher einige Dinge zu klären gibt (siehe Nutzungsänderung) besteht die Möglichkeit die private Garage als Gewerbefläche nutzen zu können.
Obliegen alle Parameter den bauplanungs- und bauordnungsgemäßen Vorschriften, ist das Gewerbe als solchen angemeldet und darf im Rahmen der Garagennutzung ausgeführt werden, entstehen keine rechtlichen Probleme.

Optimale Nutzung bei kleinen Garagen

Besondes bei kleinen Garagen ist eine optimale Raumnutzung vorteilhaft. Sie schafft Platz und lässt nötige Utensilien wie Werkzeug, Wagenheber usw. leicht finden.

Planung eines Ordnungssystems

Schnellste und sicherste Methode:

  • Auflisten der benötigten Gegenstände und Werkzeuge
  • Vorplanung der Möglichkeiten (Stellen, Legen, an die Wand hängen)
  • auf den verfügbaren Platz achten

TIPP: Um beste Ergebnisse zu erzielen sollten möglichst viele Dinge an den Wänden einen Platz finden.

Aufräumen

Vor Montage eventueller Staumöglichkeiten wie Regalen, Ports u.ä. gründlich ausmisten.

Dinge gehören entfernt, wenn sie:

  • defekt sind
  • seit mindestens einem Jahr nicht genutzt worden

TIPP: Wer sich schwer überwinden kann, unbrauchbar gewordene Teile einfach dem Müll zu übergeben, kann mittels Verkauf in diversen Portalen noch einen kleinen Obolus der unbenötigten Dinge erzielen.

Ausbessern

Ist Platz geschaffen, gewinnen Sie einen kurzen Gesamteindruck der Garage. Kleine Ausbesserungen sollten vor Neuordnung durchgeführt werden.

Ordnungssysteme anbringen

Beim Anbringen neuer Regale, Schränke und Ablegemöglichkeiten unbedingt auf die Montageanleitung achten.
Dabei bedenken:

  • Ist die zulässige Traglast ausreichend?
  • Welche Werkzeuge werden zum Montieren benötigt.
  • Wo genau soll das Ordnungssystem angebracht werden.

Gegegenenfalls ist vorab zu beachten, wo Stromleitungen entlang führen um etwaige Beschädigung und Unfälle zu vermeiden.

Anbringen einer Garagendachbegrünung

Möchte man eine Aufwertung der eigenen Immobilie durch eine Begrünung des Garagendachs vornehmen, stehen verschiedene Varianten zur Auswahl.

Intensive Dachbegrünung

Die Intensive Begrünung kann dann eingesetzt werden, wenn das Dach zugleich als Garten bzw. -Terasse genutzt werden soll. Dabei kommen Strächer bishin zu Bäumen, sowie Gras-, Kräuter- und Ziergewächspflanzungen zum Einsatz.

Durch nötige Bewässerung und hohe Pflanzenauswahl ist mit gesteigertem Kostenaufwand zu rechnen.

Extensive Dachbegrünung

Hierbei kommen pflegeleichte Pflanzen wie Moose, Farne, Subkulturen und Gräser zum Einsatz. Besonders die Subkulturen, die zur Wasserspeicherung herangezogen werden, erleichtern das Aufrechterhalten der geschaffenen Begrünung ohne zusätzliche Bewässerung.

Was muss beachtet werden?

Vor Anbringen einer Begründung muss geprüft werden, ob das Garagendach dafür geeigent ist.

Wichtige heranzuziehende Parameter:

  • Wasserdichte des Dachs
  • ausreichende Tragfähigkeit
  • Endhöhe nach Aufbauhöhe der Begrünung

Garagendach auf Begrünung vorbereiten

Besonders die Abdichtung des Daches zur Vermeidung etwaiger Wasserschäden ist wichtig.
Dazu werden mehrere Schichten dafür geeigneter Dichtungsmaterialien aufgetragen.

Soll das Garagendach zur Grünfläche werden, muss neben Statik, Wasserdichte und Tragfähigkeit darauf geachtet werden, dass umliegendes Gelände entsprerchend abgesichert wird.

Zudem muss vorab überlegt werden, wie der geschaffene Hochgarten zu erreichen ist und welche zusätzlichen Montagekosten für Treppen oder andere etwaige Aufstiege entstehen.

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