Festgeldkonten im Vergleich

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Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Einlagensicherung
 
Einlagen-
sicherung
Ertrag
Rendite
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 27.07.2017. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net

Festgeld ist seit Jahren nicht mehr wegzudenken als Geldanlage für Anleger jeder Art. Ob sich diese Art der Anlage für Sie lohnen kann, beantworten wir Ihnen im nachfolgenden Ratgeber. Dabei werden wir auf alle wichtigen Fragen eingehen, und Ihnen relevante Informationen zur Verfügung stellen.

 

Was ein Festgeldkonto überhaupt ist

Die Werbung für Anlageprodukte kann verwirrend sein. Da werden Kapitalanlagen mit Festzins angeboten, die jedoch oft mit tatsächlichen Festgeld nichts gemein haben. Das Festgeld ist eine Anlageart, bei welcher die Laufzeit klar definiert ist. Über diese fest vereinbarte Laufzeit wird ein bestimmter Zinssatz gezahlt, der über die gesamte Dauer gleich bleibt.

Festgeldanlagen gibt es bei Banken im Inland, und auch im europäischen und nichteuropäischen Ausland. Wir empfehlen vor der Eröffnung eines Festgeldkontos den Vergleich verschiedener Anbieter.

 

Vorteile eines Festgeldkontos

Das Festgeld eignet sich immer dann zur Geldanlage, wenn über eine bestimmte Laufzeit angelegt werden soll. Wird das angelegte Geld erst in drei Jahren benötigt, kann es in dieser Zeit Zinsen erwirtschaften.

Für viele ein solches Festgeldkonto interessant, da sie so viel gezielter mit ihren Rücklagen planen können. Das Festgeld ist dadurch eine gute Ergänzung zum Tagesgeldkonto.

 

Die Nachteile eines Festgeldkontos

Der große Vorteil einer Festgeldanlage ist, im umgekehrten, auch der große Nachteil. Das Geld ist für mehrere Monate oder Jahre angelegt. Bei vielen Banken ist es nicht möglich, das Festgeldkonto vorzeitig zu kündigen. Andere Banken bieten zwar eine Kündigungsmöglichkeit während der Laufzeit an. Dies ist dann jedoch mit einem sehr hohen Zinsabschlag versehen.

Wird das Festgeldkonto vorzeitig gekündigt, kann dies einen Verlust bei den Zinsen bringen. Die Banken, bei denen eine vorzeitige Kündigung überhaupt möglich ist, berechnen meist einen sehr hohen Abschlag von den bei der Kontoeröffnung vereinbarten Zinsen.

 

Von Zinsen und Zinseszinsen

Vor der Eröffnung eines Festgeldkontos ist es wichtig, auf die genaueren Konditionen zu achten. So gibt es bei der Gutschrift der Zinsen mehrere verschiedene Möglichkeiten.

  • Zinsgutschrift einmal im Jahr
  • Zinsgutschrift vierteljährlich
  • Zinsgutschrift erfolgt auf das Referenzkonto, und nicht auf das Festgeldkonto

Für Anleger spielt dieser Punkt eine wesentliche Rolle. Sollen die Zinsen als zweites Einkommen genutzt werden, ist es wichtig, dass diese nicht der Festgeldanlage selbst gutgeschrieben werden. Eine Überweisung auf das Referenzkonto ist dann erforderlich, damit es dort genutzt werden kann.

Sollen die Zinsen nicht als zweites finanzielles Standbein für Freiberufler genutzt werden, bietet sich die Zinsgutschrift an, die mehrmals im Jahr erfolgt. Dadurch ist es möglich, innerhalb des Sparjahres Zinseszinsen zu erwirtschaften.

 

Festgeldanlagen als Teil der Geldanlage

Ein Festgeldkonto gehört in jedes gute Portfolio, dies gilt auch für Freiberufler. Auf eine einzige Anlageart sollte jedoch nicht gesetzt, sondern die Ersparnisse gestreut werden. Wird das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt, kann das Festgeld die idealste Art der Geldanlage sein. Ein Zinsvergleich ist jedoch wichtig, um die höchstmögliche Verzinsung zu erhalten.

 

Liquide zu einem festen Zeitpunkt

Für Freiberufler ist es wichtig, benötigtes Geld zum jeweilig bestimmten Zeitpunkt zu haben. Mit einem Tagesgeldkonto ist es möglich, binnen kurzer Zeit liquide zu sein. Das Festgeld kann genutzt werden, um für spätere Zeiträume flüssig sein zu können. Dies kann in einem oder drei Monaten sein, dies kann in drei oder fünf Jahren sind.

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Laufzeiten bietet sich ein Festgeldkonto für Freiberufler an. Es ist auch möglich, mehrere Festgeldanlagen von unterschiedlicher Dauer zu eröffnen.

Bei einem Festgeldkonto spielt die Mindestanlage eine wichtige Rolle. Es gibt Banken, die bieten ihr Festgeld bereits ab einer Anlage von einem Euro an. Bei anderen Banken gibt es die Möglichkeit der Festgeldanlage erst ab einer Anlagesumme von 5.000 Euro, oder gar erst ab 10.000 Euro.

 

Vergleichen steht vor der Anlage

Vor der Eröffnung eines Festgeldkontos für Freiberufler ist ein Anbieter-Vergleich dringend zu empfehlen. Die Zinsen gehen bei dieser Anlageart sehr weit auseinander. Selbst bei den kurzen Festgeldlaufzeiten gibt es zum Teil massive Unterschiede bei der Höhe der Zinsen.

Mit unserem Festgeld-Vergleich ist es möglich, sich mit Hilfe der Anlagesumme und/oder gewünschten Laufzeit die passende Festgeldanlage zu finden. Wichtig: nicht bei jeder Laufzeit sind die gleichen Banken Spitzenreiter.

Bietet die eine Bank hohe Zinsen für die Festgeldlaufzeit von einem Jahr, bedeutet dies nicht zugleich, dass sie auch führend ist bei den Zinsen für ein Festgeldkonto von drei Jahren. Vergleichen kann sich lohnen. Wer auf Dauer informiert bleiben möchte, kann einen solchen Vergleich auch mit einem regelmäßigen Abstand durchführen.

 

Banken im Ausland oft mit höheren Zinsen

Beim Festgeld fällt es auf, dass es immer mehr Banken im europäischen Ausland gibt, welche deutsche Banken in Sachen Zinsen abgehängt haben. Ein Anbieter-Vergleich sollte deshalb möglichst nicht nur innerhalb von Deutschlands Grenzen erfolgen, sondern auch darüber hinaus.

Der Blick in andere Länder kann sich lohnen. Plattformen wie Savedo und Zinspilot haben dies längst für sich entdeckt, und führen eine Vielzahl unterschiedliche Anbieter aus anderen Ländern Europas.

 

Festgeld mit Bonus nutzen

Tagesgeldkonten mit Bonus sind inzwischen sehr rar gesät. Anders sieht es beim Festgeld aus. Auch Freiberufler können bei der Eröffnung eines Festgeldkontos von einem Bonus profitieren. Oft sind es die oben genannten Plattformen, die einen Bonus für die Kontoeröffnung anbieten. Auch hier kann sich ein Vergleich lohnen.

Den Bonus gibt es meist ab einer bestimmten Laufzeit und/oder einer bestimmten Anlagesumme. Je nach Anbieter können auch mehrere Bonusse genutzt werden, wenn mehrere Festgeldanlagen eröffnet werden.

 

Festgeldkonto statt Tagesgeld

Das Festgeld stellt eine wichtige Ergänzung zu einem Tagesgeldkonto dar.Das Tagesgeld ist eine kurzfristige Anlageart, auf der das Geld jederzeit wieder abgerufen werden kann. Das Festgeld ist die Möglichkeit der Geldanlage, feste Zinsen für einen fest vereinbarten Zeitraum zu erhalten, und dies als sichere Anlageart.

Beides zusammen, ein Festgeldkonto und ein Tagesgeldkonto, können für Freiberufler eine gute Mischung sicherer Anlagearten sein. Darauf kann Geld anlegt werden, dass jederzeit oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen muss.

 

Sicher dank Einlagensicherung

Ein Festgeldkonto ist innerhalb der Europäischen Union sicher. Der Grund hierfür ist die geltende Einlagensicherung, die bei mindestens 100.000 Euro liegen muss. Bis zu dieser Summe ist das angelegte Festgeld abgesichert. Dabei gilt: nicht das Konto an sich ist abgesichert, sondern jeder Kunde hat die gleiche Einlagensicherungssumme.

Das heißt: werden mehrere Konten bei einer Bank geführt, ein oder zwei Festgeldkonten plus ein Tagesgeldkonto, gilt die Sicherungssumme für alle Konten zusammen.

 

Mindestanlage bei einem Festgeldkonto

Beim Festgeld gibt es sehr unterschiedliche Mindestanlagesummen. Dies hängt von der jeweiligen Bank an, welche das Festgeldkonto führt. Die Mindestanlage kann bei einem Euro liegen, bei mehreren hundert Euro, aber auch bei mehreren tausend.

Wer nach einer geeigneten Festgeldanlage mit guter Verzinsung sucht, sollte dies beim Anbieter-Vergleich berücksichtigen.

TIPP: Die Mindestanlage sagt bei einem Festgeldkonto nichts über die möglichen Zinsen aus. Es gibt Festgeldanlagen, die bereits mit kleinen Beträgen eröffnet werden können, und die dennoch gut bis sehr gut verzinst werden.

 

Verschiedene Laufzeiten – unterschiedlich hohe Zinsen

Beim Festgeld gilt auch für Freiberufler: es gibt unterschiedliche Laufzeiten mit unterschiedlich hohen Zinsen. Nicht jede Bank bietet die gleiche Bandbreite an Laufzeiten an. Wer hier möglichst hohe Zinsen für seine Festgeldanlage erhalten möchte, kommt an einem Festgeld-Vergleich nicht vorbei.

Dabei gilt auch: die längste Laufzeit erbringt nicht immer automatisch die höchsten Zinsen. Es gibt Banken, die vor allem bei mittleren Laufzeiten eine gute Verzinsung anbieten. Andere haben eine klare Zinsstruktur, bei der es immer mehr an Zinsen gibt, je länger die Anlagedauer vereinbart wird.

 

Was bei der vorzeitigen Kündigung zu beachten ist

Mitunter ist es erforderlich, seine Geldanlagen binnen kurzer Zeit liquide zu machen. Beim Tagesgeldkonto geht das schnell, da es sich um eine täglich fällige Geldanlage handelt. Beim Festgeld sieht dies ganz anders aus.

Jede Bank hat hier ihre eigene Gangart. Das bedeutet, dass es Festgeldkonten gibt, die:

  • gar nicht gekündigt werden können während der Laufzeit
  • die mit einem Zinsabschlag gekündigt werden können
  • die ohne Zinsabschlag gekündigt werden können

Zu empfehlen ist es, auf Festgeldanlagen zu setzen, bei denen jederzeit eine vorzeitige Kündigung möglich ist, sei es mit Zinsabschlag oder ohne. Festgeldkonten, bei denen es gar keine Kündigungsmöglichkeit vor Ablauf der Laufzeit gibt, können sonst zur finanziellen Belastung werden.

Dies gilt dann, wenn zwar das Geld vorhanden wäre, wenn Sie als Freiberufler unerwartet einen dringenden Geldbedarf haben. Aber Sie nicht an das Geld kommen, weil das Festgeldkonto nicht gekündigt werden kann. Oft muss dann ein Kredit aufgenommen werden, der mehr kostet, als das Festgeld als Anlageart einbringt.

 

Kombination aus Tagesgeld und Festgeld

Neben reinen Festgeldkonten und Tagesgeldkonten bieten einige Banken auch Mischprodukte aus Tagesgeld und Festgeld an. Auch hier gilt: der Zinsvergleich sollte immer vor der Kontoeröffnung kommen.

Nicht jedes dieser Anlageprodukte ist gleich gut geeignet für jeden Zweck. Mitunter ist es besser, neben dem Festgeldkonto ein reines Tagesgeldkonto zu eröffnen.

 

Mehrere Festgeldkonten eröffnen

Jedem Sparer bleibt es gleich, nur ein einziges, oder mehrere Festgeldkonten nebeneinander zu eröffnen. Für Freiberufler bietet sich so die Möglichkeit, mehrere Zeiträume abzudecken, nach deren Ablauf ein Liquiditätsbedarf besteht.

Diese Festgeldkonten müssen nicht bei der gleichen Bank eröffnet werden. Da die Spitzenanbieter je nach Anlagesumme und Laufzeit ganz unterschiedlich sein können, bietet sich die Anlage bei mehreren Banken an.

 

Bei der Geldanlage macht es die Mischung

Die Geldanlage will gut überlegt sein, dies gilt auch für Freiberufler. Mit einem Festgeldkonto ist es möglich, sich ein zweites finanzielles Standbein zu schaffen. Dafür ist es wichtig, dass die Zinsen auf das Referenzkonto überwiesen werden, und nicht dem angesparten Festgeld zugewiesen werden.

Doch neben dem Festgeld und dem Tagesgeld gibt es noch eine Vielzahl anderer Anlagearten. Wichtig ist es, das Risiko möglichst weit zu streuen, von der sicheren Anlageart (Festgeld und Tagesgeld) über mittleres Risiko, bis hin zu risikoreich.

Für Freiberufler ist dies wichtig, wenn sie aus ihrer Kapitalanlage eine tatsächliche Rendite erwirtschaften wollen. Je nach Höhe der Inflationsrate können Tagesgeldkonten und Festgeldanlagen nur einen minimalen bis gar keinen Ertrag mehr bringen. Die Sicherheit der Anlage wird dann mit niedrigen Zinsen bezahlt.

Wer seine Geldanlage gut streut, kann dies ausgleichen, indem auf Anlagearten gesetzt wird, die weit höhere Renditechancen bieten. Als Grundlage für den Aufbau von Ersparnissen sind für Freiberufler ein Tagesgeldkonto und eine oder mehrere Festgeldanlagen jedoch eine sehr gute Wahl.

 

Fazit:

Der große Vorteil einer Festgeldanlage spielt einem Freiberufler in die Hand. Ein bestimmter Betrag kann über eine bestimmte Laufzeit angelegt werden. Nach Ablauf dieser Laufzeit kann, möglicherweise mit einer rechtzeitigen Kündigung, wieder über das angesparte Geld verfügt werden.

Darüber hinaus ist es möglich, sich mit dem Zinsen ein zweites finanzielles Standbein zu schaffen. Dafür ist es wichtig, dass die Zinsen auf das Referenzkonto ausgezahlt, und nicht auf dem Festgeldkonto selbst zugeschrieben werden.

Mit einem Festgeld-Vergleich ist es möglich, die passende Bank zum eigenen Anlagewunsch zu finden: Gesucht werden kann das richtige Festgeldkonto über die Höhe der Anlagesumme und die gewünschte Laufzeit.

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